Auf der Suche nach dem Rennmodus

Die Sache mit dem Rennmodus: In diesem Winter war ich recht viel auf dem Bike unterwegs und bin eher längere Touren gefahren, wodurch meine Ausdauer momentan nicht schlecht ist. Längere Touren fahre ich meist aber eher gemütlich, ohne gross zu Pushen und bei der SSES in Treuchtlingen mitte April musste ich feststellen, dass ich noch immer in diesem Tourenmodus war. Es fehlte etwas die Einstellungen auf den Stages an die Grenzen zu gehen, aus jeder Kurve wieder voll heraus zu treten und auch bergab die Bremsen mal eher offen zu lassen. Nun geht es daran diesen Rennmodus wieder zu finden.

Dies geht für mich auf eher kurzen Runden am besten, zum Beispiel auf dem Arbeitsweg am Abend oder wie heute, da das Wetter nicht so toll war.

Mir helfen da auch mein Garmin Edge 500 in Kombination mit Strava. Ich fahre sowieso immer mit dem GPS um die Daten aufzuzeichnen und Strava macht die ganze Sache recht gut messbar.

Rennmodus: Garmin Edge

Strava

So gibt es auf Strava Segmente (Streckenabschnitte) und sobald man dort durchfährt wird die Zeit aufgezeichnet und auf einer Rangliste dargestellt, so wird zum einen recht einfach messbar wie schnell, oder eben langsam man ist, zum anderen ist das aber auch eine Motivation mal an die Grenzen zu gehen und so schnell zu treten wie möglich. Für mich also ein guter Weg den Rennmodus wieder zu finden.

Heute war das Wetter eher schlecht und so machte ich nur eine kleine Runde dafür kannte ich auf der Strecke einige Segmente, wo ich Gas geben wollte und das hat ach nicht schlecht geklappt. Auf einem Segment gab es sogar den KOM (King of Mountain / Segmentschnellster) auf zwei anderen immerhin einen PR (Personal Record), da die Segmente auf Asphalt waren habe ich dort mit dem Enduro sowieso keine Chance auf einen KOM. Jetzt heisst es dran bleiben und den Mai gut nutzen, denn das nächste Rennen ist die Trailtrophy ende Mai. Ich hoffe, bis dann habe ich den Rennmodus wieder gefunden!

6 Antworten auf „Auf der Suche nach dem Rennmodus“

  1. Strava ist genial, ich profitiere vor allem bei den Uphills davon, gibt einem etwas Motivation bergauf etwas zu pushen und auch mal vollkommen ausser Atem oben an zu kommen. bei den DH’s hab ich eh keine Chance mehr auf KOM’s, ausser auf den eigens angelegten, und gerade heute, hatte ich so eine Stop oder Go Situation, soll ich jetzt voll durchziehen auf dem DH oder anhalten und Fotos knipsen… hab dann durchgezogen und unten bei 2 Wurzeln hätte es mich fast ins Grüne gehauen, hätte doch anhalten sollen oben, die Zeit bei der Auswertung war mehr als mies…

    1. Es ist halt wirklich so eine Art virtuelles Rennen, aber wie du sagst, bei den Downhills kann es auch heikel werden. Zumal viele Segmente auch auf Wanderwegen und nicht auf eigens markierten Downhillstrecken sind. Aber es motiviert halt schon mal etwas schneller zu treten.
      Allerdings gibt es vor allem bei kurzen Segmenten halt auch gewisse Ungenauigkeiten vom GPS…

      1. Ungenauigkeit habe ich auch schon festgestellt, kommt aber auf das Gerät an, sehr ungenau ist dass Edge500 im Vergleich zu meinem 800er, das schon einiges besser, liegt wohl an der verbauten Antenne. und via IPhone App da kommt es auf den Netzanbieter an, mit Sunrise macht das echt keinen Spass mehr…

        1. Aha, ich wusste nicht dass das bei Garmin Geräten auch noch so einen Unterschied gibt. Wir haben hier auch noch so ein 20 Sekunden-Segment und da macht eine Sekunde mehr oder weniger halt doch einen rechten Unterschied.

  2. Eigentlich finde ich diese Funktion von Strava auch gut. Aber gerade in der neusten Ausgabe von RIDE hat Giger eine schöne Kolumne geschrieben die sich diesem Thema widmet, Rennplatz Singletrail. Auch hier gilt daher wie so oft, gute und sinnvolle Sachen müssen richtig und bedacht genutzt werden. Unsere öffentlichen Trails und Wege sind keine Rennstrecken.

    1. Das ist schon so. Man muss sich jederzeit bewusst sein, dass man sich nicht auf einer abgesperrten Rennstrecke befindet und auch dementsprechend fahren. Egal ob mit oder ohne Strava. Darum finde ich es auch nicht besonders schlau, wenn es auf gut benutzten Wanderwegen bergab ein Segment gibt, aber auf bekannten „Biketrails“ wie hier auf dem Irchel oder auch den Berg hoch sehe ich nicht so ein Problem. Aber wie immer: Gesunder Menschenverstand vorausgesetzt.

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