Erstes Cyclocross-Rennen in Mettmenstetten

Diesen Sonntag war es nun soweit und ich startete am Radquer Mettmenstetten zu meinem ersten Quer Rennen. Da ich nicht so genau wusste was auf mich zu kommt, habe ich mir auch keine Ziele gesetzt und wollte einfach mal dabei sein (und nicht überrundet werden).

Der Start zum Jekami-Rennen war um 10:45, ich war aber schon um 09:30 dort. Zwar nicht wirklich fit und müde, aber was solls. Da hiess es noch Startnummer und Timingchip abholen und dann die Strecke besichtigen bzw drei lockere Runden fahren. Das war dann ziemlich wie vorgestellt. Viel Wiese, einige Hindernisse, die man teilweise fahren konnte, teilweise das Velo tragen. Der Boden war zwar etwas feucht aber auch nicht gerade extrem matschig. Und von oben war es trocken.

Fürs Rennen bin ich ganz hinten eingestanden und dann einfach mein Tempo gefahren. Wirklich fit fühlte ich mich nicht, aber das war auch nicht so schlimm. So hat das Rennen doch recht Spass gemacht, auch wenn ich bei den Anstiegen recht leiden musste und auch beim langen Wiesenanstieg nicht mal laufen konnte. Aber schlussendlich konnte ich doch noch einige Plätze gutmachen und bin auf dem Platz 32 von 62 startenden gelandet. Ganz ok fürs erste mal, und wenn ich nicht so müde gewesen wäre und auch mehr biss gehabt hätte wäre sicher noch mehr gegangen.

Insofern wird das sicher nicht mein letztes Quer-Rennen gewesen sein.

CET Guebwiller 2017

Am vergangenen Sonntag fand der vierte und letzte Lauf der CET in den französischen Vogesen, genauer in Guebwiller statt. Der Wetterbericht sah nicht sonderlich gut aus, aber angemeldet ist angemeldet.
Wir sind dann am Samstag kurz vor Mittag losgefahren mit den Ziel Lac Blanc, einem Bikepark der ganz in der Nähe liegt. Auf weg Weg dorthin zeigte sich das Wetter von der besten Seite, nur über den Vogesen lagen dunkle Wolken und in Lac Blanc regnete es auch prompt. Im Restaurant haben wir dann noch einige Kollegen getroffen und wider erwarten besserte das Wetter noch, sodass wird doch gut 5 Runs ohne Regen machen konnten.

Danach gings mit dem Auto auf den Grand Ballon, den höchsten Punkt in den Vogesen wo am Sonntag der Start des Rennens ist und wir auch ein Zimmer in der Herberge gebucht hatten.

Der Sonntag begrüsste uns dann mit erstaunlich gutem Wetter. Wir hatten schon mit Regen (oder Schnee) gerechnet, zumal der Grand Ballon doch auf über 1400 MüM liegt, aber von Regen keine Spur, die Temperaturen waren aber entsprechend tief.

Nachdem wir unsere Startnummern abgeholt hatten, gings zum gemütlichen Frühstück in der Herberge, bevor wir uns und die Bikes dann noch fertig fürs Rennen machten.

Kurz vor halb 10 gings dann los auf die erste Stage, welche gleich auf dem Grand Ballon startete. Da war natürlich etwas einfahren angesagt um nicht ganz kalt in die Stage zu starten. Die erste Stage war mit 3.7 Km auch gerade die längste und ist mit nicht schlecht gelaufen. Anfangs recht flowig, später steiniger mit Switchbacks und auch einigen Anstiegen gegen Schluss wo ich noch einige Fahrer vor mir überholen konnte.

Nach einem ganz kurzen Transfer gings dann schon wieder los mit der zweiten Stage. Auch hier anfangs noch recht flowig, aber der Trail wurde immer steiler und steiler, war aber immer gut fahrbar und hat Spass gemacht. Auf einer der letzten Kurven ist mir das Vorderrad dann mal noch weg gerutscht und ich habe eine Bodenprobe genommen. Abgesehen von etwas verlorener Zeit ist aber nichts passiert.

Nun folgte der erste richtige Transfer. Zuerst noch ein bisschen runter nach Murbach und danach etwas mehr als 300 Meter hoch bis zum Start der dritten Stage. Diese war dann recht schnell mit einigen Switchbacks zwischendurch, allerdings war der Trail recht schmal auf in den Hang gebaut, so dass man immer schauen musste, dass man auf dem Trail bleibt und auf keiner nassen Wurzel ausrutscht. Hier ist es mir nicht sonderlich gut gelaufen, aber immerhin konnte ich bei der Tretpassage gegen Schluss noch etwas gas geben.

Unten angekommen erwartete uns der Verpflegungsstand mit einer willkommenen Stärkung von den restlichen beiden Transfers und Stages. Erstaunlicherweise regnete es nach wie vor nicht, obwohl eigentlich alle Wetterberichte Regen angekündet hatten. Allerdings war die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass wir (vor allem im Helm) richtig schwitzten und alles ordentlich nass war, aber es war nicht so kalt um problematisch zu werden.
Nach den nächsten 300 Höhenmetern Uphill gings auf die vierte Stage welche uns wieder zum Verpflegungsstand zurückbrachte. Diese war im ersten Teil richtig flowig mit einer Tretpassage, wurde später aber steiniger und technischer mit einigen Spitzkehren. Speziell war hier auch eine neutralisierte Zone auf der Stage wo keine Zeit genommen wurde. Das war ein kleiner Uphill den man gemütlich fahren konnte aber maximal 7 Minuten zur Verfügung hatte.

Es folgte der letzte Transfer, auch wieder mit knapp 300 Höhenmetern bevor es auf die letzte (richtige Stage) ging. Am Schluss mussten wir das Bike noch einige Meter direkt durch den Wald nach oben schieben um zum Start zu kommen.

Da bin ich leider direkt am Anfang schon etwas vom Trail abgekommen und zwar nicht wirklich gestürzt, habe aber doch etwas Zeit verloren. Der Trail begann dann aber gleich mit ordentlich steilen und technischen Stücken wo man bei der Sache sein musste, später wurde der Trail aber immer flowiger und schneller bevor er uns etwas ausserhalb von Guebwiller ausspuckte.

Schlussendlich gabs noch eine Stage 6 welche nicht gezeitet wurde und nur ein kleiner, kurzer Parcour durch Guebwiller war um den Zuschauern etwas zu zeigen.

Am Schluss bin ich auf dem Platz 159 von etwas über 300 startenden gelandet was nicht gerade das war was ich erwartet hatte. Das Rennen hat aber, trotz den Bedingungen richtig Spass gemacht. Die Trails waren durch den Regen der letzten paar Tage schon recht glitschig aber doch immer gut fahrbar und waren auch super gebaut wie von der CET gewohnt.

Die ganze gefahrene Strecke auf Strava:

Rennbericht der Bike Attack 2017

Vergangenes Wochenende war es wieder soweit und die Bike Attack 2017 fand in der Lenzerheide statt. Da die Bike Attack mein erstes richtiges Bikerennen war, freue ich mich immer wieder darauf. So auch dieses Jahr an meiner 6ten Teilnahme.

Der Wetterbericht verspracht recht gutes Wetter auf das Wochenende wodurch ich wie schon erwähnt mit meinem Rock Razor am Hinterrad an den Start gehen wollte.

Training

Ich bin wie üblich schon am Donnerstag angereist um die Strecken in Ruhe zu besichtigen und auch um etwas fahren zu können, die Trainingsfahrten machen ja auch immer wieder Spass. Bei bestem Wetter und guten Freunden haben wir dann die Strecke mehrmals abgefahren, da sie an einigen Stellen etwas anders als letztes Jahr war und es teilweise auch recht ausgewaschene Stellen mit Spurrinnen hatte. Zudem brauchte ich auch einige Zeit um mich an den Rock Razor am Hinterrad zu gewöhnen, da dieser beim anbremsen wirklich kaum Gripp bietet. Auf feuchten Wiesen eher heikel, aber sonst hat das ganz gut funktioniert, und sobald man das Bike in die Kurve legt, hält der Reifen ja auch wieder super.

Bike Attack 2017

Bis am Freitag Abend war die Linien aber gefunden, der Körper noch mehr oder weniger frisch und auch das Bike noch am Stück und bereit für die Qualifikation am Samstag.

Qualifikation

Die Qualifikation an der Bike Attack entscheidet nicht ob man am Rennen am Sonntag teilnimmt, sondern aus welchem Startblock man startet. Ist man in der Quali schnell, so startet man von weiter vorne. Da mein Start erst um 13:55:40 war, konnte ich es gemütlich angehen. Nach einem ordentlichen Frühstück habe ich das Bike nochmals gecheckt und bin mit der Bahn zur Mittelstation um nochmals die Quali-Strecke bis Valbella ab zu fahren. Viel hat sich nicht verändert aber ein bisschen einfahren war sicher nicht schlecht.
Bei der Talstation der Rothornbahn gabs kurz vor mittag eine Portion Pasta, bevor wir mit der Bahn zur Mittelstation fuhren. Da wir aber noch immer zu früh waren sind wir mal locker den Flowtrail runtergefahren, dann wieder mit der Bahn hoch und haben es uns auf der Wiese in der Nähe vom Start gemütlich gemacht.
Im vergleich zu den letzten Jahren waren extrem wenige Leute unterwegs, man musste an den Bahnen kaum anstehen und auch im Startgelände gab es kein Gedränge.
Kurz vor meinem Start hiess es dann noch etwas warm fahren, was aber auch kein Problem war, da es genug Platz hatte.

Ca. 5 Minuten vor der Zeit war ich dann schon an der Reihe mit meinem Start und ich habe gleich von Anfang an alles gegeben, aber halt trotzdem versucht nicht über meinem Limit zu fahren. Das ist mir auch recht gut gelungen, auch wenn ich nicht überall die perfekte Linie getroffen habe. Allerdings hatte ich gute Beine und konnte beim treten recht Gas geben, wobei die Anstiege schon sehr anstrengend waren und ich richtig gelitten habe.

Bike Attack 2017 - Qualifikation

Bike Attack 2017 - Qualifikation

Wie sich später herausstellte, war ich auf den super 31igsten Platz gefahren, was ich nicht erwartet hätte. Das lag zum einen sicher daran, dass dieses Jahr weniger Fahrer als bisher an der Bike Attack teilgenommen hatten, aber auch daran, dass ich wirklich einen gut Lauf hatte. Für das Rennen bedeutete das, dass ich aus dem Block 1 starten konnte, also direkt hinter den 20 Top-Platzierten im Block 0.

Wer gerne meinen ganze Quali-Lauf ansehen möchte, darf das gerne hier tun, eine kürzere, geschnittene Version folgte natürlich noch:

Qualifikation komplett

Bike Attack 2017 - Nach der Qualifikation

Das Ganze musste dann natürlich mit einem Bierchen gefeiert werden 😉

Rennen

Startblock 1 bedeutet leider auch früh aufstehen, da die Einteilung nur den Block, aber nicht den Startplatz darin festlegt. Je früher man oben ist, desto weiter vorne im Block startet man. Mit meinen Block-Kameraden gings dann also kurz nach 6 zur Talstation der Rothornbahn wo sich schon eine Schlange gebildet hatte und um 7 Uhr gings dann mit der Bahn hoch aufs Rothorn. Für einen Platz in der ersten Reihe vom Block hat es nicht gereicht, aber in der Mitte der zweite Reihe ist auch gut genug und weit vorne genug.

Im Hotel gabs dann ein schönes Frühstück als Stärkung für die bevorstehenden Strapazen bevor es dann kurz vor 11 wieder aufs Rothorn ging, diesmal allerdings ohne Bike, das war ja schon oben. Nach einem kurzen Check, ob das Bike noch immer am richtigen Ort liegt und ob die Reifen noch Luft haben gings ins Restaurant um die Zeit zu überbrücken und den Magen mit einem Nussgipfel noch zu füllen.

Nach dem Start der Damen um 12:30 kam dann langsam Nervosität auf und wir musste auch einstehen und den Start um 13 Uhr abwarten.

Dann gings aber schnell los und mit dem Startschuss wurden alle Fahrer auf die Strecke geschickt. Ich kam sehr gut weg und konnte mit einer guten Linie im Steinfeld auch mehrere Fahrer überholen. Auf dem Weg runter wurde ich leider leicht nach hinten gereicht, konnte das Rennen aber recht sauber fahren, hatte den Berg hoch aber leider nicht mehr soviel Kraft in den Beinen wie noch gestern in der Quali und dadurch auch keine Plätze gut machen.
Leider wurde ich gut vor der Ziellinie noch von zwei Fahrern überholt und hatte dort nicht mehr die Energie um schneller zu treten. Und bei so einem Sprint ist man auch nicht im Vorteil wenn man vorne ist.

Bike Attack 2017 - Rennen

Bike Attack 2017 - Rennen

Bike Attack 2017 - Rennen

Bike Attack 2017 - Rennen

Schlussendlich habe ich die diesjährige Bike Attack doch noch auf dem für mich genialen 24igsten Platz abgeschlossen. Klar, die beiden Plätze die ich kurz vor dem Ziel verloren habe tun weh, aber ich doch super zufrieden mit meinem Ergebnis.

Auch hier habe ich einen Film vom kompletten Lauf, ein Zusammenschnitt folgte noch.

Rennen komplett

Nach dem Rennen gings zurück ins Hotel und dann weiter nach Hause, wo dann etwas Erholung angesagt war.

Trail Trophy Flims-Laax 2017 – Trailspass vom feinsten

Vergangenes Wochenende fand zum zweiten mal die Trail Trophy in Flims-Laax statt. An den Trail Trophys habe ich schon immer gerne teilgenommen und an der Schweizer Ausgabe besonders, da die Anreise nicht so weit ist und es sich halt auch ein bisschen wie zuhause anfühlt. Der Wetterbericht sah wieder sehr ähnlich aus wie letztes Jahr schon, also schön und heiss am Freitag und Samstag, auf den Sonntag aber kälter und Regen. Aber erst mal abwarten.
Die offizielle Eröffnung war um 13 Uhr, da war am morgen also kein Stress angesagt und ich konnte gemütlich anreisen, das Hotelzimmer schon beziehen, Startnummer abholen und das Bike noch fertig machen. Ich wurde dann in den Startblock um 15:30 eingeteilt, wodurch ich es erst recht gemütlich nehmen konnte.

Freitag – Trail Session

Um 15:30 gings dann los auf die Trail-Session welche wieder ziemlich ähnlich aussah wie schon letztes Jahr. 3 Stages, 20 Km und ca 500 Hm im Flimserwald, alles ohne Bahnen Unterstützung. Das ganze wieder bei bestem Wetter und hohen Temperaturen.

Wir waren dann bald beim Start der ersten Stage und nach einer kurzen Wartezeit gings auch schon los. Die Stage war wieder dieselbe wie schon letztes Jahr wobei ich mich nicht mehr wirklich an die Strecke erinnern konnte. Zudem hatte ich wieder dasselbe Problem wie letztes mal, nämlich, dass ich noch gar nicht im Rennmodus war und eher gemütlich den Trail runtergecruised bin.

Nachdem wir einige Höhenmeter auf Schotter vernichtet hatten gings weiter auf Stage 2, welche auch unverändert war zum letzten Jahr. Auch hier bin ich noch nicht so richtig in Fahrt gekommen, nach einem Fast-Sturz im unteren Teil konnte ich dann immerhin noch etwas in die Pedale treten.

Zum Start der dritten Stage ging nun alles wieder hoch, wodurch wir ordentlich ins Schwitzen kamen. Die hohen Temperaturen und ein Fullface-Helm sind halt nicht die ideale Kombi. Die Stage begann noch einige Meter weiter oben als letztes mal, war weiter unten aber wieder gleich und auch so noch immer recht kurz. Sonderlich gut bin ich hier leider nicht durchgekommen, aber auf einer kurzen Stage kann man ja nicht soviel Zeit verlieren, alles in allem war dies aber mit Abstand meine schlechteste Stage. Schlussendlich landete ich nach den ersten drei Stages auf dem Platz 87 von 153 in der Rider Class was sicher noch verbesserungswürdig ist.

Unten angekommen gings zurück ins Start/Ziel Gelände um die Zeiten auszulesen. Nach dem Abendessen wurden die Zeiten für die Night-Stage bekannt gegeben und da mein Start auf 22 Uhr angegeben war musste ich mich nicht gross beeilen mit dem montieren des Lichts.

Freitag – Night Session

Auch nie Night-Stage war wieder gleich wie beim letzten mal und begann etwas oberhalb von Murschetg. Nach dem 150 Hm Uphil warnen wir wenigstens schön eingewärmt und zum glück mussten wir oben nicht all zu lange auf den Start warten. Denn so verschwitzt kühl man am Abend doch recht bald aus. Die Stage ist mir dann nicht schlecht gelaufen, auf dem Trail bin ich sauber durchgekommen und auf dem Schotterweg bis ins Ziel konnte ich noch ordentlich treten wodurch ich zwei Plätze gut gemacht hatte und den ersten Tag auf dem Platz 85 beendete.

Samstag – Enduro Session

Der Samstag begrüsste uns mit viel Sonne und einigen wenigen Wolken, wodurch wir uns wieder auf einen heissen Tag vorbereiten konnten. Die heutige Runde war auch wieder ziemlich ähnlich wie letztes Jahr mit dem Runcatrail am morgen und vier Stages vom Vorab runter am Nachmittag, dementsprechend war der Start wieder in Flims und nicht in Murschetg.
Nachdem uns der Lift bis nach Naraus gebracht hatte konnten wir uns noch einige Meter, bis zum Start des Runca-Trail einfahren wo dann auch die erste Stage des heutigen Tages begann. Diese führte uns den Runca-Trail runter bis auf die Ebene etwas unterhalb von Startgels und war damit eine der längeren. Die nächste Stage begann dann am Ende der Ebene und führte uns etwas vor die Runca-Höhe. Von mir aus hätte man die beiden Stages gut kombinieren und über die Ebene führen können, dann hätte wir mal eine schön lange Stage gehabt.

Unten angekommen hiess es dann hochtreten bis zur Talstation der Grauberg-Bahn, wo wir bei den hohen Temperaturen und der recht steilen Strasse wieder ordentlich ins schwitzen kamen. Mit der Grauberg-Bahn gings dann hoch und von dort noch einige Minuten dem Weg nach nach Nagens wo es eine ordentliche Portion Spaghetti im Bergrestaurant gab.

Frisch gestärkt gings an die restlichen vier Stages des Tages bzw. zuerst mal an den Aufstieg auf den Vorab. Auch dieses Jahr mussten wir uns auf dem Schotterwegs bis auf den Vorab kämpfen, dieses mal noch etwas weiter als letztes Jahr und zwar bis zur Bergstation. Der Schotterweg ist teilweise recht steil und so sind wir zwischen durch auch immer wieder gelaufen um die Beine für die Stages frisch zu halten.

So gings dann bald an die Stage 7 welche uns vom Vorab über viele Steine und später durch die Wiesen runter führte. Oben war es teilweise recht schwierig den Weg zu finden, da überall grosse Steinplatten waren aber je weiter man nach unten kam, desto klarer sah man den Weg. Besonders im oberen Teil ist es mir dann auch nicht so gut gelaufen.

Unten angekommen folgte nach einem kurzen Transfer auch schon die nächste Stage, welche uns über die Wiesen bis fast zur Talstation der Sogn Martin führte. Nachdem ein Kollege der vor mir gestartet ist kurz nach dem Start einen ordentlichen Abflug hatte, bin ich etwas gemächlicher gestartet danach aber schön in den Flow gekommen. Das war dann auch eine etwas längere Stage die mir richtig Spass gemacht hatte. Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich da sogar ohne defekt durchgekommen. In unserer Gruppe von 6 Fahrer gab es zwei Platten und eine verlorene Kette und der Platz unterhalb der Stage sah aus wie ein Lazaret. Überall wurden Schläuche montiert und an den Bikes geschraubt. Da ich die GoPro mal wieder dabei hatte anbei ein Film dieser Stage.

Schon kurz nach der achten Stage folgte die neunte. Diese war so neu, letztes Jahr musste wir noch etwas treten um zur Stage zu kommen, diesmal begann die Stage gleich bei der Talstation der Sogn Martin Bahn und führte runter nach Plaun. Die Stage war dann auch richtig kurz führte aber zwei mal so ordentlich durch den Schlamm. Wirklich warm wurde ich mit der Stage nicht, aber sie war ja recht kurz.

Die letzte Stage war dann aber nichts neues mehr sondern führte uns über den lässigen Green Valley Trail runter zur Runca Höhe. Den Trail bin ich schon einige mal gefahren und der macht auch immer richtig Spass. Einige High-Speed teile, viele Wurzeln und schöner Waldboden.

Zum Schluss hiess es dann noch den Rest des Runca-Trails runter rollen und so zurück ins Ziel in Murschetg. Mit den heutigen 6 Stages bin ich dann immerhin vom Platz 85 auf den Platz 74 vorgerückt, nicht perfekt aber halt doch eine Verbesserung.

Trail Trophy typisch gab es am Samstag Abend das grosse Abendessen im Zelt in Laax, wo wieder einige Infos bekannt gegeben wurden und viele bekannte Gesicher zu sehen waren.

Sonntag – Allmountain Session

Am Sonntag morgen sah es dann wie erwartet ziemlich grau aus und Wolken bedeckten den Himmel komplett, aber es war (noch?) trocken. Nach dem Frühstück gings auch schon los zum Start wo bekannt gegeben wurde, dass die erste Stage nicht wie geplant gefahren wird, und stattdessen nochmals die Nightstage gefahren wird. Das war natürlich schade, denn als erste Stage war heute der Crest La Siala Trail auf dem Programm stand und ich den einfach sehr gerne fahre. Aber wegen der schlechten Sicht war eine schnelle Rettung im Falle eines Unfalles nicht möglich. Schade aber verständlich.

Um 9:30 gings dann los. Also zuerst wieder die 150 Hm hochtreten und nach kurzem warten in den Trail. Die Stage war dieses mal aber einiges kurzer gesteckt und ohne die Tretpassage am Schluss.

Unten angekommen gabs Gipfeli und Kaffe während wir warteten, bis wir auf die Gondel auf den Grap Sogn Gion konnten. Wir habens dann aber mal auf eine Gondel geschafft und fuhren so mitten in die Wolke. Die Sicht oben war sehr beschränkt, aber man sah zumindest weit genug um zu erkennen wo man lang muss. So gings für uns gleich los auf den Neverend-Trail und nach kurzer Zeit standen wir auch schon am Start der ersten Stage. Da war natürlich wieder etwas warten angesagt, aber immerhin war es nicht so kalt, dass wir komplett auskühlten.

Die Stage ist mir dann recht gut gelaufen und die Platzierung war die beste meiner Trail Trophy. Der Trail hat dann auch ordentlich Spass gemacht, auch wenn es teilweise etwas rutschig war und die Sicht doch besser hätte sein können.

Es folgte ein kurzer Transfer zu nächsten Stage, wieder auf dem Neverend. Diese war dann etwas kürzer als die erste hat aber auch wieder ordentlich Spass gemacht und ich bin sauber durchgekommen. Unten angekommen hiess es dann noch zurückrollen bis ins Ziel.

So gab es für mich schlussendlich Platz 67 von 153 in der Rider Class Men, womit ich zufrieden bin. Klar in der ersten Hälfte. Alles in allem war die Trail Trophy in Flims Laax wieder ein super Erlebnis mit schönen Trail gutem Wetter (kein Regen am Sonntag) und halt auch immer guten Begleitung. Wir konnten immer in einer Gruppe fahren, was auf den Transfers immer einiges angenehmer ist. Von mir aus dürften die Stages aber doch einiges länger sein, ich hatte über die drei Tage gerade mal eine Fahrzeit von Total 37 Minuten auf dern Stages.

Megavalanche 2017 – wenns mal nicht so läuft

Dieses Jahr gings für mich wie schon erwähnt zum vierten mal an die Megavalanche in der Alpe d’Huez. Wir waren dieses Jahr zu viert unterwegs und wegen dem Enduro d’Oz Rennen am Mittwoch fuhren wir auch schon am Montag runter. Geplant waren somit Training am Montag & Dienstag, dann das Enduro d’Oz am Mittwoch, am Donnerstag nochmals etwas Training, danach die Qualifikation am Freitag und das Rennen am Samstag oder Sonntag. Mein Ziel war eigentlich das Hauptrennen am Sonntag fahren zu können.

Am Montag kamen wir am Nachmittag in Alpe d’Huez an und nachdem wir unser Appartement in Beschlag genommen hatten schwangen wir uns noch kurz auf die Bikes. Die Zeit reichte noch für 2 Abfahrten auf der Quali-Strecke.

Am Dienstag gings dann zuerst mal hoch auf den Pic Blanc auf 3330 um die gesammte Renn-Strecke ab zu fahren. Aufgrund des schönen Wetters und den hohen Temperaturen war der Schnee oben schon extrem weich und von den Fahrern die vor uns oben waren gab es schon tiefe Spuren. Wobei wir zugegeben auch eher spät oben waren. Darum war der Teil durch den Schnee so richtig anstrengend. Wo es steil genug war konnten wir etwas fahren/rutschen, unten war dann aber schieben angesagt.
Dafür war der rest der Strecke genial zum fahren. Grösstenteils natürlich staubtrocken, oben richtig lose und rutschig unten dann super-staubig und wenn man nicht der erste der Gruppe war, hat man den Boden kaum gesehen vor lauter Staub.

Nach einer Verpflegungspause gings nochmals nach oben zum Start der Quali-Strecke, welche wir diesmal von ganz oben abgefahren sind. Da lag auch noch etwas Schnee drin, aber wirklich nicht mehr viel.

Am Mittwoch stand dann wie erwähnt das Enduro d’Oz Rennen auf dem Programm, einen detaillierten Rennbericht gibt es hier.

Am Donnerstag sind wir es dann eher ruhig angegangen um uns für die Qualifikation am Freitag zu schonen.

Qualifikation

Am Freitag gings dann zum ersten mal um die Wurst denn die Qualifikation stand auf dem Programm. Mir wurde die Startnummer 297 zugewiesen womit ich in der zweite Quali Heat mit Start um 10 Uhr war, dies leider aber nur auf dem Platz 97. Pro Heat sind immer maximal 150 Fahrer eingeteilt, in der ersten also 1-150, in der zweiten 201-350 usw.
Nachdem ich letztes Jahr richtig lange bei der Bahn warten musste um zum Start zu kommen, ging es dieses Jahr erstaunlich Problemlos und ich hatte oben noch etwas Zeit um mich für den Start vorzubereiten.

Kurz nach 10 Uhr gings dann los und leider war ich halt wieder recht hinten eingereiht und bin beim Start recht schlecht weggekommen. Der Start ist bei der Mega eigentlich der beste Ort um noch Plätze gut zu machen, weiter unten hat sich alles schon in die Länge gezogen oder man kann kaum überholen. So habe ich dann versucht soweit wie möglich nach vorne zu kommen, was eher mässig funktioniert hat. Leider haben viele Fahrer auf den Singletrail keinen Platz gemacht. Schlussendlich bin ich dann auf dem Platz 43 ins Ziel gekommen, was für mich etwas enttäuschend war, da dies nicht fürs Hauptrennen gereicht hat.

Rennen

Mein Platz 43 in der Quali hat schlussendlich für die Reihe M gereicht, leider etwas schlechter als letztes Jahr und die dritte Reihe im Megachallenger-Rennen. Das hatte allerdings den vorteil, dass ich nicht so nervös war wie letztes Jahr mit der ersten Reihe. Ich musste am Samstag dann aber doch sehr früh aufstehen und auf die Bahnen auf den Pic-Blanc. Zum Glück war das Wetter gut und es war auch schon recht warm, wodurch es oben recht angenehm war und wir alle nicht frieren mussten. Dafür war klar, dass der Schnee alles andere als gut sein wird.

Nach einiger Zeit warten, konnten wir dann mal einstehen, vor uns allerdings noch die Bikes und die Damen.
Um 09:40 gings dann los und mit dem Chaos. Wie erwartet bin ich nicht sonderlich gut weg gekommen und mit dem weichen Schnee war recht wenig fahrbar und wie erwartet war auch alles richtig Chaotisch. Oben konnte man etwas fahren und rutschen während man unten in der Ebene wieder viel schieben musste. Ich war dann richtig froh, als ich endlich wieder festen Grund unter den Reifen hatte. Nur musste ich bei der ersten Trettpassage welche kurz nach dem Schnee ist feststellen, dass mein Schaltwerk gebrochen ist. Anfangs dachte ich noch, dass sich die Kette irgendwo verklemmt hat, was aber nicht der Fall war. So blieb mir nichts anderes übrig als Schaltwerk und Kette ab zu montieren damit mir nichts in die Speichen kommt und dann halt ohne Kette weiter zu fahren. Und bei der ganzen Übung war schon so viel Zeit drauf gegangen, dass das ganze Feld schon durch war.

So habe ich versucht das beste daraus zu machen und das Rennen trotzdem zu geniessen, der Druck war nun ja weg. Bergab hatte ich viel Spass auf der Strecke und überall wo es ebene war oder berghoch ging war halt schieben angesagt. Bei den Downhills konnte ich immerhin noch einige Fahrer überholen, aber die meisten überholten mich berghoch halt wieder.

Schlussendlich benötigte ich dieses Jahr 1:30 für das ganze Rennen, als gut eine halbe Stunde länger als letztes Jahr und irgendwie hat es halt doch wieder Spass gemacht. Klar, es war nicht das Resultat auf das ich gehofft habe, aber es kann nicht immer so laufen wir man will. Und ein gebrochenes Schaltwerk ist immer noch besser als ein gebrochener Knochen.

Enduro d’Oz 2017 – Und sie irrten planlos umher

Dieses Jahr fand am Mittwoch vor der Megavalanche zum ersten mal ein Enduro-Rennen namens „Enduro d’Oz“ statt. Angesagt waren drei Stages und ein Barbecue zu einem Preis von gerade mal 20 €, wofür wir uns natürlich anmeldeten. Ich ging da ohne grosse Erwartungen ans Rennen, weder an das Rennen selber, noch ans BBQ und auch nicht an meine Leistung, denn zwei Tage vor der Quali wollte ich nicht Vollgas geben und auch nichts riskieren.
Am Dienstagabend konnten wir unsere Startnummern abholen und da hingen dann auch die ersten Informationen aus. Drei Stages, jeweils nach Oz oder etwas weiter runter, also eher lang.

Mein Start war um 10:11, meine Kollegen mussten etwas früher los und so nahmen wir die Mega-Strecke bis runter nach Oz zum einfahren. Kurz nach 10 Uhr gings für mich dann los, zuerst mal mit der „Telecabine Poutran“ ganz nach oben und dann noch etwas hochtreten bis zum Start. Die Startreihenfolge wurde strikt eingehalten und eigentlich mussten gleich zwei Fahrer gleichzeitig starten, der Kollegen mit der Nummer 166 der mit mir hätte los müssen ist aber nicht aufgetaucht.

Stage 1

So gings dann los auf den Trail und schon kurz später war ich ratlos wo es jetzt genau hingeht, da an der Verzeigung nichts angeschrieben war. Ich dachte da mal im Zweifelsfall gerade aus, der Fahrer hinter mir folgte und auch einige Zuschauer meinten, dass das die richtige Strecke ist. Wie sich kurz darauf herausstellte war das aber nicht so und wir standen irgendwo im Gemüse. Nach etwas schieben, fluchen und wundern fand ich dann auf die Strecke zurück, wollte aber gar nicht wissen wieviel Zeit ich verloren hatte. Der Rest der Stage war dann aber recht cool und vor allem sehr lang, wir vernichteten da 950 Höhenmeter auf eher rauen Trails. Wenn man die Strecke etwas gekannt hätte, hätte man aber an sehr vielen Orten schneiden können.

Unten angekommen, mussten wir hoch nach Oz treten. Nicht wahnsinnig lange, aber alles auf Asphalt und an der Sonne, dafür gings von Oz wieder mit der Bahn weiter, diesmal allerdings nur bis zur Mittelstation.

Stage 2

Gleich unter der Bahn war der Start der zweiten Stage welche uns die schwarze Strecke bis runter nach Oz führte (mit einigen Umwegen gegen Ende). Die war recht spannend und Anspruchsvoll zu fahren, hat aber richtig Spass gemacht. Auch wenn es sicher bessere Linien als meine gegeben hat.

Stage 3

Unten angekommen gings nochmals auf die Bahn und wieder zum Start der ersten Stage, welcher auch der Start der dritten war. Dort waren inzwischen aber auch deutlich weniger Fahrer am Start.

Der Anfang der Stage war dann wieder derselben wie bei die der ersten, diesmal allerdings etwas besser markiert und ich habe grösstenteils den richtigen Weg gefunden. Je länger die Stage war, desto komischer und schwieriger wurde sie aber. Während wir anfangs noch auf befestigten Wegen unterwegs waren, wechselte es später auf neu rausgehackte Wiesen- und Waldwege. Zwei mal mussten wir unsere Bikes über eine Bach tragen und auch sonst war noch etwas schieben angesagt. Zudem versteckten sich häufig Löcher und Steine in der Wiese und auch die Linie war oft schwierig zu erkennen, bzw manchmal auch der ganze Weg.

Schlussendlich war ich froh, ohne Sturz im Ziel zu sein, denn Stage 3 war wohl eine der schwierigsten Stages die ich je an einem Rennen gefahren bin.

Immerhin gabs dann noch etwas zu Essen, was völlig Ok war alles in allem waren die 20€ wohl passen für so ein Rennen. Schlussendlich wurde die erste Stage komplett von der Wertung gestrichen, da sich so viele verfahren haben und das reichte mir am Schluss für den Platz 41 von 99 gewerteten Fahrern, was ganz Ok war.

CET Muhlbach sur Bruche – steil ist geil

Der dritte Lauf der CET fand letztens im kleinen Dorf Muhlbach sur Bruche im nördlichen Elsass statt. Wie üblich fand das Rennen am Sonntag satt, war aber etwas weit weg um am morgen hin zu fahren. Da das Wetter schön war gings schon am Samstag Vormittag los, allerdings zuerst in den Bikepark Lac Blanc, welcher wirklich sehr empfehlenswert ist.
Am Abend machten wir die Bikes auf dem Hotelparkplatz in Molsheim noch ganz fertig für den den nächsten Tag.

CET EVB

Der Sonntag begrüsste uns dann noch etwas bewölkt, dafür nicht so heiss und Regen war auch keiner angesagt. Nach einer kurzen Fahrt nach Muhlbach sur Bruche konnten wir die Startnummern abholen, uns und die Bikes noch fertig machen und da keine Leute beim Start waren gings auch gleich um 9 Uhr schon los auf die Strecke.
Der Anstieg zur ersten Stag war recht angenehm, auch wenn es im Fullface-Helm schon etwas warm wurde, dafür hatten wir oben genug Zeit um etwas abzukühlen.

Die erste Stage war mit 700 Metern recht kurz und da ist es mir nicht sonderlich gut gelaufen und bin gar nicht in den Flow gekommen.

CET Muhlbach sur Bruche

Nun gings aber weiter zur Stage 2 und das war auch gleich der längste Transfer, da aber vorbei an einem Verpflegungsposten wo auch Stage 2 vorbei führte.
Stage 2 war nun aber einiges länger als die erste und schön Abwechslungsreich. Einige recht steile Stücke drin, aber auch Highspeed und Tretpassagen. Da ist es mir auch besser gelaufen und hatte viel Spass.

Unten angekommen hiess es natürlich weiter zur nächsten Stage und auch hier kamen wir wieder am Verpflegungsposten vorbei.
Stage 3 war mit einer Länge von einem Kilometer wieder recht kurz dafür von oben bis (fast) ganz unten richtig Steil. Alles schön im losen Waldboden, zwar mit wenigen Wurzeln aber halt einem ordentlichen Gefälle. Da war es wichtig nicht zu schnell in die steilen Abschnitte zu fahren, denn Bremsen war darin nicht mehr möglich. Unten wurde es etwas flacher und schon war man im Ziel. Obwohl die Stage recht kurz war, war sie doch ordentlich anstrengend.
Im Ziel der Stag stand aber schon der nächste Verpflegungsposten für uns bereit, ich hatte das Gefühl mehr am essen als am Fahren zu sein.

Es folgte nun nochmals ein längerer Anstieg zur Stage 4. Inzwischen waren die Wolken weg und die Sonne schien, wodurch wir ordentlich ins Schwitzen kamen.

Stage 4 begann dann recht technisch. Wobei es nicht wirklich schwierig war die Stage zu fahren, es war schwierig die Stage schnell zu fahren und dabei auch das Schaltwerk mit runter zu nehmen, da hatte es recht viele Steine um die man herumzirkeln oder drüberspringen musste (und hoffen, dass dahinter nicht nochmals einer ist). Nach einer kurzen Tretpassage war es es auf der Stage nochmals steiler, bevor wir im Ziel ausgespuckt wurden. Nach einem kurzen Transfer waren wir wieder beim Verpflegungsposten, nun allerdings zum letzten mal.

Vom Verpflegungsposten gings nun nochmals kurz nach oben zur Stage 5. In der Beschreibung von Jerome hiess es da etwas von einem „rock slab“ und einer „sketchy bridge“. Der Stein war ein kleiner Drop, über den ich besser etwas mehr Speed gehabt hätte, aber es war fahrbar und die Brücke war gar nicht mal so sketchy. Allerdings habe ich leider eine Linkskurve nicht so sauber erwischt und habe einen kleinen Ausflug ins Gebüsch gemacht. Abgesehen von etwas verlorener Zeit, einem geprelltem Schienbein und Schulter ist aber nichts passiert.

Nun gings nochmals kurz hoch zur letzten Stage, bei welcher man zu zweit Starten konnte. Bei mir war da allerdings so langsam die Luft raus, vor allem auch was treten anbelangte, hatte aber trotzdem nochmals Spass auf der Stage.

Als Belohnung für die Strapazen gabs im Ziel aber einen ordentlichen Flammkuchen und natürlich etwas zu trinken.

Alles in allem war das wieder (wie erwartet) ein super Rennen unf für mich sogar das beste Rennen der CET. Geniale und teils anspruchsvolle Stages, schönes Wetter, gute Kollegen und immer was zu Essen. Das tröstet dann auch über den etwas enttäuschenden Platz 155 hinweg.

Trail Trophy Latsch 2017

Letztes Wochenende war es wieder soweit und in Latsch fand erneut die Trail Trophy statt, für welche ich mich vor kurzem noch anmelden konnte.
Der Wetterbericht sah recht gut aus, allerdings mit gewittern gegen Abend und dann vor allem auch Regen gegen Sonntag. Wegen dem angesagten Nass und den sowieso immer sehr trockenen und staubigen Trails habe ich auf den Rock Razor hinten verzichtet und einen Maxxis Agressor aufgezogen.

Transalpes BM 650

Am Freitagmorgen gings dann los nach Latsch und nach gut vier Stunden fahrt kamen wir auch kurz vor 13 Uhr dort an, mit genug Zeit um die Bikes und auch uns selber fertig zu machen. Nach der üblichen Begrüssung wurden die ersten Fahrer um 14 Uhr bei bewölktem Himmel auf die Strecke geschickt, wir starteten dann aber erst gegen 15:30.

Freitag – Trail Session

Für den Freitag war die Trail Session angesagt, das sind jeweils einige weniger technische dafür tretlastige Stages. Wie schon letztes Jahr gings mit eigener Muskelkraft hoch was nicht schlecht war um die Muskeln auf Betriebstemperatur zu bringen, auch wenn es sonst schon recht warm war. Los gings dann mit dem Trail namens „Trailzauber“ den ich schon mehrmals gefahren bin. An sich ein spassiger Trail aber mit einem fiesen Anstieg drin, bei dem ich jedes mal leide.

Trail Trophy Latsch 2017

Trail Trophy Latsch 2017

Drauf folgte ein weiterer Anstieg an der Burg vorbei weiter nach oben, mit einem recht steilen Schlussstück. Auch dieser Trail war nicht neu und sind wir letztes Jahr schon gefahren. Anfangs schön bergab und in der Mitte wieder mit einer Tretpassage.

Nach einem weiteren kurzen Anstieg folgte ein weiterer bekannter Trail, der Bierkeller-Trail. Auch wieder richtig spassig, wobei ich die scharfe Linkskurve wie schon letztes mal versaut habe.

Trail Trophy Latsch 2017

Nach einer kurzen Pause im Bierkeller gings zurück ins Event-Gelände wo es dann auch schon bald Pasta zum Abendessen gab.

Mittlerweile zeigte sich das Wetter eher von der wechselhaften Seite wodurch zuerst nicht klar war, ob die Night-Session am Abend gefahren wird oder nicht, schlussendlich sah es dann aber gut genug dafür aus.

Freitag – Night Session

Nachdem es dunkel genug war gings für die ersten Fahrer auf die Strecke, wir starteten dann erst kurz nach 22 Uhr. Wie erwartet und auch letztes Jahr schon Stand der Montani-Trail auf dem Programm. Kein High-Speed Trail, sondern viele kurven. Dieses Jahr wurde das Ganze durch die super-trockenen Bedingungen nochmals erschwert, denn der Boden wo richtig rutschig und zudem hing von den Vorfahrern auch viel Staub in der Luft welcher durch die Lampe schön erleuchtet wurde.
Leider bin ich da nicht so gut wie erhofft durchgekommen, was wohl hauptsächlich an meiner Technik in den engen Kurven liegt.

Samstag – All Mountain Session

Der Samstag begrüsste uns dann mit bestem Wetter und keiner Wolke am Himmel, was für den längsten Tag der TT auch sehr angenehm ist. Nach einem ordentlichen Frühstück gings dann los ins Event-Gelände, wo wir um 10 Uhr auf die Strecke geschickt wurden.

Auf dem Programm stand heute die Enduro Session mit Total 5 Stages. 3 am morgen, welche alle mit Muskelkraft erreicht werden mussten und am Nachmittag noch zwei Stages am Sonnenberg, dann aber mit Shuttle.

Die erste Stage war dann dieselbe wie gestern in der Night-Stage, also der Montani Trail. Bevor es aber auf den Trail ging, musste wir recht lange warten, was aber nicht schlecht war um etwas fertig zu schwitzen.

Danach folgte die längste Transfer-Strecke, zuerst recht angenehm durch die Apfel-Plantagen bis nach Göflan und dann fast 350 Hm auf der Asphaltstrasse und dann der Sonne nach oben. Im Fullface-Helm natürlich eher warm. Oben angekommen gabs natürlich eine kurze Verschnaufpause bevor wir uns auf den nächsten Trail machten. Diesen kannte ich schon vom letzten Jahr und habe mich auch wieder darauf gefreut, da er wirklich richtig Spass macht. Teils flowig mit kleinen Sprüngen aber auch etwas technischere Teile drin.

Trail Trophy Latsch 2017

Trail Trophy Latsch 2017

Nun folgte aber nochmals ein Anstieg zur letzten Stage und das auf einer teils recht steilen Schotterpiste. Und die letzte Stage war dann auch wieder gleich wie letztes Jahr, was mir gar nicht entgegen kam. Im unteren Teil reiht sich eine Spitzkehre an die andere und da bin ich wirklich nicht sauber durchgekommen.

Nach einer kurzen Rückfahrt ins Eventgelände gabs etwas zu essen und wir mussten noch kurz auf die Shuttles warten, bevor es dann recht bequem auf den Sonnenberg ging.

Dort folgten dann zwei Stages welche so auch schon recht bekannt waren, nur der Einstieg in die erste Stage war etwas anders. Anfangs recht flowig mit Anliegern und kleinen Sprüngen, später dann aber mit vielen Steinen und auch steileren Stücken, das machte richtig Spass.

Trail Trophy Latsch 2017

Die letzte Stage führte uns dann wieder über die Annaberger Böden und forderte die Beine mal wieder ordentlich. Keine richtig steilen Sachen, aber viel flow und Passagen zum treten.

Schlussendlich hiess es dann noch locker zurückrollen und ab 18 Uhr das super BBQ-Abendessen geniessen.

Sonntag – Enduro Session

Für den Sonntag war eigentlich die Enduro Session von der Tarscher Alm runter mit drei Stages geplant. Allerdings begrüsste uns das Wetter heute nicht gerade mit Sonne, sondern mit Wolken aber es war noch trocken. Wir machten uns dann trotzdem mal auf ins Eventgelände wo es hiess, dass vorerst alles gefahren wird. Durch die Änderung der Startreihenfolge (die langsamsten zuerst) gings für uns erst kurz nach 10 los und genau in dem Moment begann es ordentlich zu regnen. Wir hatten zum Glück aber noch Zeit um die Regenjacken und Hosen anzuziehen. Mit dem Shuttle wurden wir bis zur Talstation der Sesselbahn gefahren und auf dem Weg nach oben und auch beim Anstehen regnete es dann immer noch. Erst kurz bevor wir auf den Sessel konnten hörte es auf.

Bei der ersten Stage angekommen hiess es dann, dass die ersten beiden Stages angesagt sind und dass wir der Strasse nach bis zur 3. Stage fahren müssen.
Das haben wir dann auch gemacht und mussten dann aber noch eine Stunde warten, bis wir beim Start der Stage warnen. Diese machte dann zwar nochmals richtig Spass und forderte die Beine wieder, war aber halt auch wieder sehr schnell vorbei.

Schlussendlich war es sehr schade, dass wir die beiden oberen Stages (wie letztes Jahr schon) nicht fahren konnten. Die offizielle Begründung war „zu gefährlich“, was ich an einem Enduro-Rennen eher komisch finde.

Alles in allem hat die TrailTrophy aber wieder richtig Spass gemacht, auch wenn das Wetter nicht so ganz mitgespielt hat. Mit meinem Endergebnis, dem 53sten Platz in der Ride-Class bin ich allerdings nicht so ganz Happy, vor allem nachdem ich nach dem ersten Tag noch viel weiter vorne war.

Schlammschlacht an der CET Mollau 2017

Am letzten Sonntag fand die CET Mollau statt, welche der zweite Lauf dieser Serie und auch gleich mein zweites Rennen in diesem Jahr ist. Seit dem letzten Rennen in Raon l’Étape ist etwas mehr als ein Monat vergangen und ich war noch in den Ferien, insofern ist es um meine Fitness und vor allem die Fahrtechnik noch nicht sonderlich gut bestellt. Angekündet waren 5 Stages, verteilt auf ca 39 Km und 1636 Hm, insofern sicher machbar aber doch anstrengend.

Da das Wetter über das ganze Wochenende regnerisch war wollten wir nicht schon am Samstag anreisen, sondern fuhren erst am Sonntag morgen früh los. 05:15 aufstehen in Kombination mit einer Nacht schlechtem Schlaf ist für ein Rennen allerdings doch nicht ideal. Auf dem ganzen Hinweg hat es dann auch immer geregnet, manchmal mehr, manchmal weniger. Um 08:30 waren wir dann in Mollau und nachdem Fahrer und Bike bereit waren konnte ich die Startnummer ohne grosse Schlange abholen, noch kurz auf die Kollegen warten, bevor es dann kurz vor halb 10 immer noch bei Regen losging.

Während dem Uphill regnete es dann immer noch weiter, wenn auch nur leicht. Da stellte sich natürlich die Frage ob man die Regenjacke anlässt und sich vollschwitzt oder ob man sie abzieht von aussen nass wird, schlussendlich macht das aber keinen grossen unterschied. Oben angekommen hiess es aber erstmal warten da sich vor der ersten Stage eine rechte Kolonne gebildet hat. Glücklicherweise war ich mit Enduro-Schirm aber bestens ausgerüstet.

Irgendwann ging es dann aber doch los mit der ersten Stage. Wir erwartet war der Trail sehr nass, allerdings bis auf die Wurzeln erstaunlich griffig für diese Verhältnisse. Anfangs recht flowig mit einem richtig steilen Mittelteil mit engen Kurven und wurzeln darin. Dummerweise ist mir genau in dem Stück die Brille angelaufen, so dass ich anhalten musste um sie ab zuziehen. Gegen Ende gabs noch eine kurze Tretpassage welche zwar kurz und eben war, aber so schlammig, dass man kaum vorwärts kam. Schlussendlich bin ich nur mit einem kleinen Abflug runtergekommen, bin aber viel zu verhalten und zu langsam gefahren.

Dann gings weiter zur Stage 2, allerdings mit einem kleinen Ausflug zum Auto um den kaputten Reifen eines Kollegen zu wechseln. Der Aufstieg war dann aber recht lang und vor allem durch den aufgeweichten Boden und das schlammige Bike recht beschwerlich.

Auf der zweiten Stage erwartete uns wieder viel Schlamm, eine etwas längere, dafür aber nicht so schlammige Tretpassage und ein ordentliche Wurzelpassage gegen Schluss. Auch hier hatte ich leider wieder Probleme mit einer beschlagenen Brille und bin viel zu verhalten gefahren. Aber diese Bedingungen sind sowieso nicht so meins.

Die Anstiege wurden mit der Zeit immer anstrengender was sicher aus dem Kombination von weichem Boden, zugedrecktem Bike und müden Beinen kam, dafür wurde es von oben zunehmend trockener.

Die restlichen Stages machen mir zwar wieder mehr Spass zum fahren, aber richtig schnell war ich leider nicht unterwegs und habe überall zu viel Zeit liegen gelassen. Auf der letzten Stage starteten wir dann auch noch kurz vor den Profis wo ich auch einige male Platz machen musste.
Die 5. Stage wurde schlussendlich aber abgesagt, worüber ich auch nicht gerade böse war.

Schlussendlich war es aber trotzdem wieder ein spassiges Renne mit genialen Stages. Leider bin ich nicht so richtig in den Flow gekommen, was wohl am wenigen Schlaf, den Bedingungen und auch an der noch nicht so guten Fahrtechnik liegt, aber da habe ich nun Zeit bis am 18. Juni für den nächsten Lauf der CET.

Zusätzliches

Die ganze gefahrene Strecke auf Strava:

Rennbericht CET Raon l’Etape 2017

Nach der Winterpause startete ich am vergangenen Wochenende mit der Cannondale Enduro Tour in Raon l’Étape in die neue Rennsaison. Ich war im Winter recht häufig auf dem Fahrrad unterwegs, mal abgesehen von Malaga aber kaum technische Sachen gefahren. Mein Bike konnte ich wie schon erwähnt am Samstag morgen abholen, nach dem Packen reichte es dann auch noch für eine kleine Runde auf dem Hometrails um das Setup korrekt zu machen und die neuen Teile zu testen.

Transalpes BM 650B

Das Rennen in Raon ist wie CET-üblich ein blindes Rennen, man hat keine Möglichkeit die Strecken vorher zu besichtigen (eine Ausnahme war hier Stage 5, die man am Samstag Abend besichtigen konnte) und muss alles auf Sicht fahren. 5 Stages standen auf dem Programm, das bedeutet auch 5 mal hochtreten, total 30 Km und 1345 Hm waren angegeben.

Die Starteinteilung an der CET funktioniert über die Ergebnisse der letzten Rennen, da ich bisher nur ein Rennen gefahren bin habe ich die recht hohe Nummer 278 erhalten und musste dementsprechend auch recht früh starten, geplant war 08:45. Wir reisten deshalb schon am Samstag Abend an und übernachteten im benachbarten St. Die. Nach einem kurzen Frühstück gings los nach Raon und dort auch gleich zum Start um die Nummer zu holen. Da mussten wir einige Zeit warten und nachdem ich die Nummer hatte, musste ich auch recht bald an der Start.

Stage 1 & 2

CET Raon l'Etape 2017 - Schlange vor Stage 1Mit etwas Verspätung startete ich um 9 Uhr und dann gings auch erstmal hoch zum Start der ersten Stage, Erst auf einer breiten Strasse dann auf einem angenehmen Singletrail, welchen wir später noch mehrmals nutzen. Der Start von Stage 1 und 2 waren etwas speziell, da die Stages als „Dual“ geführt wurden. Das heisst auf Stage 1 und 2 startete immer ein Fahrer zur selben zeit und die beiden Strecken führten dann teilweise nebeneinander runter ins Ziel. Mit meiner geraden Nummer musste ich zuerst Stage 2 fahren und danach Stage 1. Wie üblich war vor dem Start wieder warten angesagt, bis es dann los ging.

Auf den ersten beiden Stages hatte ich ziemliche Startschwierigkeiten und bin nicht so richtig rein gekommen. Das lag zum einen sicher daran, dass dies das erste Rennen der Saison war, aber auch etwas am losen Waldboden, welcher viel griffiger war als ich vermutet hatte. Die Reifenwahl mit Shorty in Ibex war sicher richtig und damit hätte ich auch viel schneller in die Kurven rein können. Die beiden Stages waren aber super spassig und abwechslungsreich.

CET Raon l'Etape 2017 - auf der Stage 2

Nach der ersten Stage habe ich Silvan getroffen und wir sind dann den Rest vom Rennen zusammengefahren, was halt immer etwas lässiger ist als alleine. Und nach der zweite Stage gabs einen kurzen halt am Verpflegungsstand, welcher wirklich gut ausgestattet war.

CET Raon l'Etape 2017 - Verpflegungsstand

Stage 3

Zu dritten Stage gings dann den selben weg hoch wie zu den ersten beiden, danach einfach noch etwas weiter und nach einer kurzen Zeit konnten wir auch gleich starten. Die Stage begann ziemlich eben wodurch ordentlich treten angesagt war. Später wurde es dann steiler mit teilen auf bestehenden Wegen, aber auch mit vielen losen Offcamber-Teilen und kleinen Gegenanstiegen. Und gegen Schluss wieder mit viel losem Waldboden und auch einigen steilen Stücken drin, alles in allem richtig Spassig nur teilweise etwas schwierig herauszufinden wo es denn lang geht.

Stage 4

CET Raon l'Etape 2017 - Aussicht vor der Stage 4Unten angekommen folgte natürlich schon der nächste Anstieg hoch zu Stage 4. Dieser war ziemlich komplett auf einem Singletrail mit einer recht angenehmen Steigung, durch die Protektoren und den Fullface-Helm kam ich da aber schon ordentlich ins Schwitzen. Oben angekommen war die Stage aber leider noch nicht offen und wir mussten eine gute halbe Stunde warten, aber an der Sonne war das nicht so unangenehm.
Stage  4 war dann ehrlich gesagt mein Favorit, mit vielen Tretpassagen, Steinen und auch hier wieder viel losem Waldboden und steilen Stücken mit drin. Und mit 5:30 Minuten war dies auch die zweitlängste Stage dieses Rennens.

Stage 5

Schlussendlich gings dann nochmals noch oben aber zum letzten mal, anfangs auf einer Schotterstrasse später wieder auf einem Singletrail und beim Start der letzten Stage mussten wir wieder etwas warten bis sie offen war.
Stage 5 war auch die einzige die man am Tag vorher ab 17 Uhr schon mal fahren konnte, darum waren einige Sachen auch schon bekannt, wie zum Beispiel dass es am Schluss noch einen kleinen Gap-Sprung hat. Ich habe mich dann mal überraschen lassen und hatte auch auf dieser Stage richtig viel Spass. Im Gegensatz zu den anderen war diese Strecke nicht neu sondern die „Downhill-Strecke“ von Raon, und entsprechend schon recht festgefahren, mit Steinen, Switchbacks und auch einige Pedallier-Stücken. Hier spürte ich meine müden Beine und konnte nicht mehr ganz so fest treten wie gewünscht, bin aber trotzdem recht gut runterkommen.

Nach einem kurzen Transfer waren wir dann auch schon im Ziel wo wir noch etwas essen und uns ausruhen konnten, bis alle Kollegen im Ziel waren.

CET Raon l'Etape 2017 - im Ziel

Schlussendlich reichte es bei mir nur für den Platz 278 von 343 was sicher nicht das war, was ich mir erhofft hatte. Ich denke, dass ich vor allem auf den ersten beiden Stages recht viel verloren habe und allgemein einfach zu verhalten unterwegs war.
Aber Hauptsache, es hat richtig Spass gemacht. Das Bike hat sich auch super geschlagen und die neuen Teile haben problemlos funktioniert, so muss es immer sein.
Das Rennen war wie schon mein letztes der CET in Sainte Marie genial mit richtig spassigen Trails, Verpflegung und glücklicherweise auch bestem Wetter. Das nächste Rennen ist die CET in Mollau, worauf ich mich auch schon wieder freue!

CET Raon l'Etape 2017 - Transalpes BM 650b

Zusätzliches

Die ganze gefahrene Strecke auf Strava

Und ein schön gemachter Film des Rennens