Erstes Cyclocross-Rennen in Mettmenstetten

Diesen Sonntag war es nun soweit und ich startete am Radquer Mettmenstetten zu meinem ersten Quer Rennen. Da ich nicht so genau wusste was auf mich zu kommt, habe ich mir auch keine Ziele gesetzt und wollte einfach mal dabei sein (und nicht überrundet werden).

Der Start zum Jekami-Rennen war um 10:45, ich war aber schon um 09:30 dort. Zwar nicht wirklich fit und müde, aber was solls. Da hiess es noch Startnummer und Timingchip abholen und dann die Strecke besichtigen bzw drei lockere Runden fahren. Das war dann ziemlich wie vorgestellt. Viel Wiese, einige Hindernisse, die man teilweise fahren konnte, teilweise das Velo tragen. Der Boden war zwar etwas feucht aber auch nicht gerade extrem matschig. Und von oben war es trocken.

Fürs Rennen bin ich ganz hinten eingestanden und dann einfach mein Tempo gefahren. Wirklich fit fühlte ich mich nicht, aber das war auch nicht so schlimm. So hat das Rennen doch recht Spass gemacht, auch wenn ich bei den Anstiegen recht leiden musste und auch beim langen Wiesenanstieg nicht mal laufen konnte. Aber schlussendlich konnte ich doch noch einige Plätze gutmachen und bin auf dem Platz 32 von 62 startenden gelandet. Ganz ok fürs erste mal, und wenn ich nicht so müde gewesen wäre und auch mehr biss gehabt hätte wäre sicher noch mehr gegangen.

Insofern wird das sicher nicht mein letztes Quer-Rennen gewesen sein.

Cyclocross-Versuch am Radquer Mettmenstetten

Seit diesem Sommer bin ich im Besitz eines Quer-Rads mit welchem ich bisher hauptsächlich Schotterwege gefahren bin. Auf den Winter gehts nun mit den Quer-Rennen los und da möchte ich mich auch mal versuchen. Morgen gehts ans erste Quer Rennen für mich, das Radquer Mettmenstetten. Ich starte in der Jekami Kategorie, da ich weder Lizenz noch Ambitionen habe. Mal schauen wie das läuft, 30 Minuten sollen gefahren werden.

Das Velo ist soweit fertig, inzwischen sogar mit neuen Reifen.

BMC Crossmachine CXA01

erster Besuch im Alpenbikepark – Brambrüesch

Der Alpenbikepark bei Chur stand auch schon lange auf meiner Pendenzenliste, da er zum einen ziemlich nahe ist und ich von Kollegen viel gutes gehört hatte. Am Sonntag wars dann soweit und es ging los nach Chur. Zuhause zeigte sich das Wetter zwar noch von der besten Seite, kurz vor Chur begann es aber ordentlich zu Regnen. Dort angekommen, parkierte ich erstmal und wartete noch etwas ab und glücklicherweise hörte es auch bald auf zu Regnen. Meinen Plan vorne eine Maxxis Minion drauf zu ziehen liess ich erstmal beiseite und liess den Shorty drauf.

Von Chur führt dann eine Pendelbahn bis zur Mittelstation „Känzeli“ und von dort eine ältere kleine Gondelbahn hoch nach Brambrüesch. Allerdings lassen sich dort zwei Bikes pro Gondel befestigen, also immer noch recht effizient.

Während sich das Wetter inzwischen von der besten Seite zeigte und auch die Sonne schien, war der Boden natürlich noch immer ordentlich nass und glitschig. Insgesamt gibt es drei Strecken, eine leichte (blau) eine mittlere (rot) und eine schwierige (schwarz). Die Strecken bieten selber aber immer noch einige Variationen und lassen sich auch miteinander kombinieren.

So kann man gut einen Tag im Park verbringen, ohne dass es langweilig wird. Und auch für die Freunde von grossen Sprüngen und Drops (wo ich mich eher nicht dazu zählen) werden sicherlich glücklich. Das war sicher noch mein letzter Besuch im Alpenbikepark, auch wenn ich das nächste mal bei trockenen Bedingungen und etwas frischeren Händen gehen muss. (Ein Downhillbike würde da sicher auch helfen)

Trailflow in Davos

Nachdem wir am Freitag in der Lenzerheide unterwegs waren, gings am Samstag nach Davos. Eigentlich wollte ich seit langer Zeit mal wieder einige Trails in Davos fahren, da ich viel gutes gehört hatte. So wollten wir am Morgen zuerst den Trail vom Jakobshorn ins Sertig und von dort hoch zum Rinerhorn fahren, um auch dem Enduro2 etwas aus dem weg zu gehen. Das mit dem aus dem Weg gehen, hat dann nicht so funktioniert da sie eine Planänderung wegen dem Schnee hatten, aber wir sind dann doch aufs Jakobshorn gekommen und konnten auch den Trail fahren.

Der Trail startet leicht unterhalb vom Jakobshorn und beginnt mit einem auf und ab und vielen Steinen. Zwar recht flowig und gut fahrbar, aber man muss doch schauen wohin man fährt. Später gehts dann immer mehr runter und der Trail wird immer flowiger und macht richtig Spass. Den kann ich wirklich nur empfehlen.

Im Sertig angekommen gings dann auf dem Trail hoch zum Rinerhorn bzw nach Äbirügg. Der Trail ist grösstenteils fahrbar, zwischendurch aber recht tricky und etwas saft in den Beinen hilft sicher. Die Aussicht von oben ist dann aber wieder super.

Von Äbirügg schlängelt sich dann auch wieder ein lässiger Trail runter ins Tal nach Clavadel von wo man locker nach Davos zurückpedallieren kann.

Am Nachmittag bin ich dann nochmals mit der Bahn aufs Jakobshorn und den Trail ins Dischmatal gefahren. Oben lag wieder etwas Schnee drin, unten war er aber super fahrbar. Teilweise super flowig, manchmal etwas technischer mit einigen Spitzkehren aber alles fahrbar.

Die Trails in Davos haben mich nicht enttäuscht und ich muss da auch bald mal wieder hin, da gibt es noch viele Trails zu fahren.

Hier kann ich übrigens Trailforks (auch die App) empfehlen. Da sind (fast) alle Trails in Davos eingezeichnet.

Trailspass und Schnee in der Lenzerheide

Eigentlich wollte ich das vergangene Wochenende das Enduro2 Rennen in Davos fahren, da mein Teamkollege aber kurzfristig absagen musste und ich keinen Ersatz gefunden habe, musste ich leider darauf verzichten. Stattdessen konnte ich meinen Kollegen Stee aber dafür begeistern Freitag und Samstag mit in die Berge zu kommen. Am Freitag wollte wir eigentlich das Biketicket 2 Ride nach Arosa machen, welches schon lange auf unserer Wunschliste stand. Leider war das wegen zuviel Schnee auf dem Rothorn aber auch nicht möglich und so sind wir einfach in Lenzerheide einige Trails gefahren.

Am morgen gings mit der Bahn auf den Scalottas wo immer noch einiges an Schnee herum lag und von dort fuhren wir die Westside Tour, die ich schon einige male gemacht habe aber immer noch Spass macht.

Am Nachmittag gings dann in den Schnee- und Matschfreien Park für einige Runden auf den Trails. Zudem bin ich zum ersten mal die „Schnecke“ gefahren/gesprungen. Der Sprung ist ja nicht sonderlich weit, aber es geht zwischendurch doch einige Meter runter.

Zum Schluss habe ich noch eine Abfahrt mit der GoPro auf dem Flowtrail gemacht und etwas herum gespielt.

Filme der Bike Attack 2017

An der Bike Attack war ich mal wieder mit meiner GoPro Session unterwegs und habe einige Aufnahmen gemacht.

Daraus hat es nun je zwei Filme der Qualifikation und vom Rennen gegeben. Jeweils eine kurze, geschnittene Version und dazu noch der ganze Lauf, inkl. Daten vom GPS.

Qualifikation

kurze Version

komplette Version

 

Rennen

kurze Version

komplette Version

Rennbericht der Bike Attack 2017

Vergangenes Wochenende war es wieder soweit und die Bike Attack 2017 fand in der Lenzerheide statt. Da die Bike Attack mein erstes richtiges Bikerennen war, freue ich mich immer wieder darauf. So auch dieses Jahr an meiner 6ten Teilnahme.

Der Wetterbericht verspracht recht gutes Wetter auf das Wochenende wodurch ich wie schon erwähnt mit meinem Rock Razor am Hinterrad an den Start gehen wollte.

Training

Ich bin wie üblich schon am Donnerstag angereist um die Strecken in Ruhe zu besichtigen und auch um etwas fahren zu können, die Trainingsfahrten machen ja auch immer wieder Spass. Bei bestem Wetter und guten Freunden haben wir dann die Strecke mehrmals abgefahren, da sie an einigen Stellen etwas anders als letztes Jahr war und es teilweise auch recht ausgewaschene Stellen mit Spurrinnen hatte. Zudem brauchte ich auch einige Zeit um mich an den Rock Razor am Hinterrad zu gewöhnen, da dieser beim anbremsen wirklich kaum Gripp bietet. Auf feuchten Wiesen eher heikel, aber sonst hat das ganz gut funktioniert, und sobald man das Bike in die Kurve legt, hält der Reifen ja auch wieder super.

Bike Attack 2017

Bis am Freitag Abend war die Linien aber gefunden, der Körper noch mehr oder weniger frisch und auch das Bike noch am Stück und bereit für die Qualifikation am Samstag.

Qualifikation

Die Qualifikation an der Bike Attack entscheidet nicht ob man am Rennen am Sonntag teilnimmt, sondern aus welchem Startblock man startet. Ist man in der Quali schnell, so startet man von weiter vorne. Da mein Start erst um 13:55:40 war, konnte ich es gemütlich angehen. Nach einem ordentlichen Frühstück habe ich das Bike nochmals gecheckt und bin mit der Bahn zur Mittelstation um nochmals die Quali-Strecke bis Valbella ab zu fahren. Viel hat sich nicht verändert aber ein bisschen einfahren war sicher nicht schlecht.
Bei der Talstation der Rothornbahn gabs kurz vor mittag eine Portion Pasta, bevor wir mit der Bahn zur Mittelstation fuhren. Da wir aber noch immer zu früh waren sind wir mal locker den Flowtrail runtergefahren, dann wieder mit der Bahn hoch und haben es uns auf der Wiese in der Nähe vom Start gemütlich gemacht.
Im vergleich zu den letzten Jahren waren extrem wenige Leute unterwegs, man musste an den Bahnen kaum anstehen und auch im Startgelände gab es kein Gedränge.
Kurz vor meinem Start hiess es dann noch etwas warm fahren, was aber auch kein Problem war, da es genug Platz hatte.

Ca. 5 Minuten vor der Zeit war ich dann schon an der Reihe mit meinem Start und ich habe gleich von Anfang an alles gegeben, aber halt trotzdem versucht nicht über meinem Limit zu fahren. Das ist mir auch recht gut gelungen, auch wenn ich nicht überall die perfekte Linie getroffen habe. Allerdings hatte ich gute Beine und konnte beim treten recht Gas geben, wobei die Anstiege schon sehr anstrengend waren und ich richtig gelitten habe.

Bike Attack 2017 - Qualifikation

Bike Attack 2017 - Qualifikation

Wie sich später herausstellte, war ich auf den super 31igsten Platz gefahren, was ich nicht erwartet hätte. Das lag zum einen sicher daran, dass dieses Jahr weniger Fahrer als bisher an der Bike Attack teilgenommen hatten, aber auch daran, dass ich wirklich einen gut Lauf hatte. Für das Rennen bedeutete das, dass ich aus dem Block 1 starten konnte, also direkt hinter den 20 Top-Platzierten im Block 0.

Wer gerne meinen ganze Quali-Lauf ansehen möchte, darf das gerne hier tun, eine kürzere, geschnittene Version folgte natürlich noch:

Qualifikation komplett

Bike Attack 2017 - Nach der Qualifikation

Das Ganze musste dann natürlich mit einem Bierchen gefeiert werden 😉

Rennen

Startblock 1 bedeutet leider auch früh aufstehen, da die Einteilung nur den Block, aber nicht den Startplatz darin festlegt. Je früher man oben ist, desto weiter vorne im Block startet man. Mit meinen Block-Kameraden gings dann also kurz nach 6 zur Talstation der Rothornbahn wo sich schon eine Schlange gebildet hatte und um 7 Uhr gings dann mit der Bahn hoch aufs Rothorn. Für einen Platz in der ersten Reihe vom Block hat es nicht gereicht, aber in der Mitte der zweite Reihe ist auch gut genug und weit vorne genug.

Im Hotel gabs dann ein schönes Frühstück als Stärkung für die bevorstehenden Strapazen bevor es dann kurz vor 11 wieder aufs Rothorn ging, diesmal allerdings ohne Bike, das war ja schon oben. Nach einem kurzen Check, ob das Bike noch immer am richtigen Ort liegt und ob die Reifen noch Luft haben gings ins Restaurant um die Zeit zu überbrücken und den Magen mit einem Nussgipfel noch zu füllen.

Nach dem Start der Damen um 12:30 kam dann langsam Nervosität auf und wir musste auch einstehen und den Start um 13 Uhr abwarten.

Dann gings aber schnell los und mit dem Startschuss wurden alle Fahrer auf die Strecke geschickt. Ich kam sehr gut weg und konnte mit einer guten Linie im Steinfeld auch mehrere Fahrer überholen. Auf dem Weg runter wurde ich leider leicht nach hinten gereicht, konnte das Rennen aber recht sauber fahren, hatte den Berg hoch aber leider nicht mehr soviel Kraft in den Beinen wie noch gestern in der Quali und dadurch auch keine Plätze gut machen.
Leider wurde ich gut vor der Ziellinie noch von zwei Fahrern überholt und hatte dort nicht mehr die Energie um schneller zu treten. Und bei so einem Sprint ist man auch nicht im Vorteil wenn man vorne ist.

Bike Attack 2017 - Rennen

Bike Attack 2017 - Rennen

Bike Attack 2017 - Rennen

Bike Attack 2017 - Rennen

Schlussendlich habe ich die diesjährige Bike Attack doch noch auf dem für mich genialen 24igsten Platz abgeschlossen. Klar, die beiden Plätze die ich kurz vor dem Ziel verloren habe tun weh, aber ich doch super zufrieden mit meinem Ergebnis.

Auch hier habe ich einen Film vom kompletten Lauf, ein Zusammenschnitt folgte noch.

Rennen komplett

Nach dem Rennen gings zurück ins Hotel und dann weiter nach Hause, wo dann etwas Erholung angesagt war.

auf zur Bike Attack 2017

Nun ist es wieder mal soweit und die Bike Attack in der Lenzerheide steht vor der Tür. Für mich ist das nun die 6te Teilnahme an diesem Rennen und ich freue mich auch wieder richtig darauf. Nachdem die Strecke letztes Jahr stark angepasst wurde, bleibt sie dieses Jahr gleich wie im 2016. Nur leider scheinen die Teilnehmerzahlen massiv zurückgegangen zu sein. Während es früher mal 777 Teilnehmer waren, sind dieses Jahr aktuell gerade mal 354 Teilnehmer(-innen) angemeldet. Mal schauen, wie sich das dann beim Rennen bemerkbar macht.

Mein Bike ist soweit auch bereit und hat noch einige kleine Änderungen erfahren. Neu sind die Ergon-Griffe in der passenden Farbe. Nachdem meine alten langsam durch waren, wollte ich diese Griffe mal probieren in der Hoffnung, dass die Hände und Arme weniger schnell ermüden. Zudem ist am Hinterrad mal wieder ein Rock Razor drauf, wenn es trocken bleibt, könnte das auf der Strecke recht gut funktionieren, da man doch ordentlich treten muss. Die dritte Änderung ist der Rock Shox Vivid Air den ich mal zum testen drin habe, aber einer ersten Ausfahrt hat er super funktioniert, mal schauen wie er sich in der Lenzerheide schlägt.

Am Donnerstag und Freitag ist Training angesagt, am Samstag dann um 13:55:40 mein Qualilauf und das Rennen am Sonnatg um 13:00.

Trail Trophy Flims-Laax 2017 – Trailspass vom feinsten

Vergangenes Wochenende fand zum zweiten mal die Trail Trophy in Flims-Laax statt. An den Trail Trophys habe ich schon immer gerne teilgenommen und an der Schweizer Ausgabe besonders, da die Anreise nicht so weit ist und es sich halt auch ein bisschen wie zuhause anfühlt. Der Wetterbericht sah wieder sehr ähnlich aus wie letztes Jahr schon, also schön und heiss am Freitag und Samstag, auf den Sonntag aber kälter und Regen. Aber erst mal abwarten.
Die offizielle Eröffnung war um 13 Uhr, da war am morgen also kein Stress angesagt und ich konnte gemütlich anreisen, das Hotelzimmer schon beziehen, Startnummer abholen und das Bike noch fertig machen. Ich wurde dann in den Startblock um 15:30 eingeteilt, wodurch ich es erst recht gemütlich nehmen konnte.

Freitag – Trail Session

Um 15:30 gings dann los auf die Trail-Session welche wieder ziemlich ähnlich aussah wie schon letztes Jahr. 3 Stages, 20 Km und ca 500 Hm im Flimserwald, alles ohne Bahnen Unterstützung. Das ganze wieder bei bestem Wetter und hohen Temperaturen.

Wir waren dann bald beim Start der ersten Stage und nach einer kurzen Wartezeit gings auch schon los. Die Stage war wieder dieselbe wie schon letztes Jahr wobei ich mich nicht mehr wirklich an die Strecke erinnern konnte. Zudem hatte ich wieder dasselbe Problem wie letztes mal, nämlich, dass ich noch gar nicht im Rennmodus war und eher gemütlich den Trail runtergecruised bin.

Nachdem wir einige Höhenmeter auf Schotter vernichtet hatten gings weiter auf Stage 2, welche auch unverändert war zum letzten Jahr. Auch hier bin ich noch nicht so richtig in Fahrt gekommen, nach einem Fast-Sturz im unteren Teil konnte ich dann immerhin noch etwas in die Pedale treten.

Zum Start der dritten Stage ging nun alles wieder hoch, wodurch wir ordentlich ins Schwitzen kamen. Die hohen Temperaturen und ein Fullface-Helm sind halt nicht die ideale Kombi. Die Stage begann noch einige Meter weiter oben als letztes mal, war weiter unten aber wieder gleich und auch so noch immer recht kurz. Sonderlich gut bin ich hier leider nicht durchgekommen, aber auf einer kurzen Stage kann man ja nicht soviel Zeit verlieren, alles in allem war dies aber mit Abstand meine schlechteste Stage. Schlussendlich landete ich nach den ersten drei Stages auf dem Platz 87 von 153 in der Rider Class was sicher noch verbesserungswürdig ist.

Unten angekommen gings zurück ins Start/Ziel Gelände um die Zeiten auszulesen. Nach dem Abendessen wurden die Zeiten für die Night-Stage bekannt gegeben und da mein Start auf 22 Uhr angegeben war musste ich mich nicht gross beeilen mit dem montieren des Lichts.

Freitag – Night Session

Auch nie Night-Stage war wieder gleich wie beim letzten mal und begann etwas oberhalb von Murschetg. Nach dem 150 Hm Uphil warnen wir wenigstens schön eingewärmt und zum glück mussten wir oben nicht all zu lange auf den Start warten. Denn so verschwitzt kühl man am Abend doch recht bald aus. Die Stage ist mir dann nicht schlecht gelaufen, auf dem Trail bin ich sauber durchgekommen und auf dem Schotterweg bis ins Ziel konnte ich noch ordentlich treten wodurch ich zwei Plätze gut gemacht hatte und den ersten Tag auf dem Platz 85 beendete.

Samstag – Enduro Session

Der Samstag begrüsste uns mit viel Sonne und einigen wenigen Wolken, wodurch wir uns wieder auf einen heissen Tag vorbereiten konnten. Die heutige Runde war auch wieder ziemlich ähnlich wie letztes Jahr mit dem Runcatrail am morgen und vier Stages vom Vorab runter am Nachmittag, dementsprechend war der Start wieder in Flims und nicht in Murschetg.
Nachdem uns der Lift bis nach Naraus gebracht hatte konnten wir uns noch einige Meter, bis zum Start des Runca-Trail einfahren wo dann auch die erste Stage des heutigen Tages begann. Diese führte uns den Runca-Trail runter bis auf die Ebene etwas unterhalb von Startgels und war damit eine der längeren. Die nächste Stage begann dann am Ende der Ebene und führte uns etwas vor die Runca-Höhe. Von mir aus hätte man die beiden Stages gut kombinieren und über die Ebene führen können, dann hätte wir mal eine schön lange Stage gehabt.

Unten angekommen hiess es dann hochtreten bis zur Talstation der Grauberg-Bahn, wo wir bei den hohen Temperaturen und der recht steilen Strasse wieder ordentlich ins schwitzen kamen. Mit der Grauberg-Bahn gings dann hoch und von dort noch einige Minuten dem Weg nach nach Nagens wo es eine ordentliche Portion Spaghetti im Bergrestaurant gab.

Frisch gestärkt gings an die restlichen vier Stages des Tages bzw. zuerst mal an den Aufstieg auf den Vorab. Auch dieses Jahr mussten wir uns auf dem Schotterwegs bis auf den Vorab kämpfen, dieses mal noch etwas weiter als letztes Jahr und zwar bis zur Bergstation. Der Schotterweg ist teilweise recht steil und so sind wir zwischen durch auch immer wieder gelaufen um die Beine für die Stages frisch zu halten.

So gings dann bald an die Stage 7 welche uns vom Vorab über viele Steine und später durch die Wiesen runter führte. Oben war es teilweise recht schwierig den Weg zu finden, da überall grosse Steinplatten waren aber je weiter man nach unten kam, desto klarer sah man den Weg. Besonders im oberen Teil ist es mir dann auch nicht so gut gelaufen.

Unten angekommen folgte nach einem kurzen Transfer auch schon die nächste Stage, welche uns über die Wiesen bis fast zur Talstation der Sogn Martin führte. Nachdem ein Kollege der vor mir gestartet ist kurz nach dem Start einen ordentlichen Abflug hatte, bin ich etwas gemächlicher gestartet danach aber schön in den Flow gekommen. Das war dann auch eine etwas längere Stage die mir richtig Spass gemacht hatte. Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich da sogar ohne defekt durchgekommen. In unserer Gruppe von 6 Fahrer gab es zwei Platten und eine verlorene Kette und der Platz unterhalb der Stage sah aus wie ein Lazaret. Überall wurden Schläuche montiert und an den Bikes geschraubt. Da ich die GoPro mal wieder dabei hatte anbei ein Film dieser Stage.

Schon kurz nach der achten Stage folgte die neunte. Diese war so neu, letztes Jahr musste wir noch etwas treten um zur Stage zu kommen, diesmal begann die Stage gleich bei der Talstation der Sogn Martin Bahn und führte runter nach Plaun. Die Stage war dann auch richtig kurz führte aber zwei mal so ordentlich durch den Schlamm. Wirklich warm wurde ich mit der Stage nicht, aber sie war ja recht kurz.

Die letzte Stage war dann aber nichts neues mehr sondern führte uns über den lässigen Green Valley Trail runter zur Runca Höhe. Den Trail bin ich schon einige mal gefahren und der macht auch immer richtig Spass. Einige High-Speed teile, viele Wurzeln und schöner Waldboden.

Zum Schluss hiess es dann noch den Rest des Runca-Trails runter rollen und so zurück ins Ziel in Murschetg. Mit den heutigen 6 Stages bin ich dann immerhin vom Platz 85 auf den Platz 74 vorgerückt, nicht perfekt aber halt doch eine Verbesserung.

Trail Trophy typisch gab es am Samstag Abend das grosse Abendessen im Zelt in Laax, wo wieder einige Infos bekannt gegeben wurden und viele bekannte Gesicher zu sehen waren.

Sonntag – Allmountain Session

Am Sonntag morgen sah es dann wie erwartet ziemlich grau aus und Wolken bedeckten den Himmel komplett, aber es war (noch?) trocken. Nach dem Frühstück gings auch schon los zum Start wo bekannt gegeben wurde, dass die erste Stage nicht wie geplant gefahren wird, und stattdessen nochmals die Nightstage gefahren wird. Das war natürlich schade, denn als erste Stage war heute der Crest La Siala Trail auf dem Programm stand und ich den einfach sehr gerne fahre. Aber wegen der schlechten Sicht war eine schnelle Rettung im Falle eines Unfalles nicht möglich. Schade aber verständlich.

Um 9:30 gings dann los. Also zuerst wieder die 150 Hm hochtreten und nach kurzem warten in den Trail. Die Stage war dieses mal aber einiges kurzer gesteckt und ohne die Tretpassage am Schluss.

Unten angekommen gabs Gipfeli und Kaffe während wir warteten, bis wir auf die Gondel auf den Grap Sogn Gion konnten. Wir habens dann aber mal auf eine Gondel geschafft und fuhren so mitten in die Wolke. Die Sicht oben war sehr beschränkt, aber man sah zumindest weit genug um zu erkennen wo man lang muss. So gings für uns gleich los auf den Neverend-Trail und nach kurzer Zeit standen wir auch schon am Start der ersten Stage. Da war natürlich wieder etwas warten angesagt, aber immerhin war es nicht so kalt, dass wir komplett auskühlten.

Die Stage ist mir dann recht gut gelaufen und die Platzierung war die beste meiner Trail Trophy. Der Trail hat dann auch ordentlich Spass gemacht, auch wenn es teilweise etwas rutschig war und die Sicht doch besser hätte sein können.

Es folgte ein kurzer Transfer zu nächsten Stage, wieder auf dem Neverend. Diese war dann etwas kürzer als die erste hat aber auch wieder ordentlich Spass gemacht und ich bin sauber durchgekommen. Unten angekommen hiess es dann noch zurückrollen bis ins Ziel.

So gab es für mich schlussendlich Platz 67 von 153 in der Rider Class Men, womit ich zufrieden bin. Klar in der ersten Hälfte. Alles in allem war die Trail Trophy in Flims Laax wieder ein super Erlebnis mit schönen Trail gutem Wetter (kein Regen am Sonntag) und halt auch immer guten Begleitung. Wir konnten immer in einer Gruppe fahren, was auf den Transfers immer einiges angenehmer ist. Von mir aus dürften die Stages aber doch einiges länger sein, ich hatte über die drei Tage gerade mal eine Fahrzeit von Total 37 Minuten auf dern Stages.

Trail Trophy Flims-Laax 2017

Und schon gehts wieder los an das nächste Rennen. Die Trail Trophy in Flims-Laax steht vor der Tür und findet wie üblich Freitag bis Sonntag statt. Der Wetterbericht sieht wieder ziemlich ähnlich aus, wie letztes Jahr schon. Also Sonne am Freitag und Samstag und Regen auf Sonntag, wobei ich natürlich hoffe, dass es am Sonntag (zumindest am Morgen) noch trocken bleibt.

Das Bike ist nach dem Missbrauch an der Mega wieder bereit für neu Schandtaten, allerdings mit einigen neuen Teilen. So zum einen das Kettenblatt, da bei alten einige Zähne gefehlt hatten und auch die Kette ist neu. Und natürlich das Schaltwerk welches gebrochen ist, neu verrichtet da ein Shimano XT die Arbeit, welches bisher gut funktioniert hat.

Bei den Reifen bleibt hinten der Agressor DD drauf, ein bisschen Bremsgripp kann nicht schaden wenn Blind gefahren wird, dafür kam vorne wieder der leichtere Minion DHF 2.3 drauf. Allenfalls kommt am Sonntag für den Regen noch was anderes drauf.