OpenStreetMap Karten auf Garmin Edge 520

Seit einiger Zeit besitze ich ein Garmin Edge 520 und bin damit auch sehr zufrieden. Es deckt alle Funktionen ab die ich benötige, der Akku hält lange genug und es ist auch recht klein. Im Gegensatz zum Edge 500 welches ich vorher besessen habe, ist es mit dem 520er möglich Karten anzuzeigen. Ich benötige die Funktion nicht sehr häufig, aber besonders auf dem Rennrad ist diese Funktion zusammen mit einer vorher zusammengeklickten Route recht praktisch. Da mir die Karten von SwissTopo aber zu teuer sind, nutze ich hier OpenStreetMap und bin sehr zufrieden damit, die Karten sind extrem detailliert.

Hier möchte ich kurz erklären wie man OpenStreetMap Karten auf ein Garmin Edge 520 lädt (weil ich es auch immer wieder vergesse).

Der Ablauf ist an sich recht simpel, setzt aber einen Computer voraus. Ich verwende Windows aber auch mit Apple sollte das ohne Probleme funktionieren.

  1. Auswählen des Kartentyps
  2. Auswählen der Kartenteile
  3. Erstellen der Datei
  4. Kopieren der Datei auf das Garmin Edge 520

Für das Erstellen der Karte verwendet ich die Webseite http://garmin.openstreetmap.nl/ mit welcher das recht einfach von der Hand geht.

Auswählen des Kartentyps

Im ersten Schritt gibt man an, welcher Kartentyp verwendet werden soll. Beim Edge 520 wählt man Routable Bicycle (Openfietsmap Lite) aus.

Auswählen der Kartenteile

Nun können die Kartenteile ausgewählt werden. Je nach Wunsch kann man ganze Länder auswählen, oder eben nur einzele Teile. Ich bevorzuge letzteres. Dazu wählt man Enable manual tile selection aus.

Nun kann man in der Karte unten die gewünschten Teile auswählen und die werden dann blau markiert. Auf der Linken Seite wird dann die Grösse der markierten Teile angezeigt (Selected Tiles: …) Hier sollte man schauen, dass der Wert unter 90Mb bleibt damit man die Datei auch auf das Edge kopieren kann. Dieser Wert hängt aber auch davon ab, wieviele Daten man sonst noch auf dem Gerät hat (Routen, Trainings, Strava-Segmente usw…)

Erstellen der Datei

Hat man alle gewünschten Kartenteile ausgewählt gibt man im Feld oberhalb der Karte die eigene Mailadresse ein und klickt auf Build my Map. Nun dauert es einen Moment und es werden zwei Mails zugestellt. Das erste ist die Bestätigung mit einem Link wo der Status des Prozesses angezeigt wird.

Im zweiten ist dann der Link zum Download enthalten. Klickt man den Link an werden mehrere Dateien angezeigt. Für das Garmin benötigt man die Datei openfietsmap_lite_gmapsupp.zip, welche man idealerweise auf dem Computer zwischenspeichert.

Kopieren der Datei auf das Garmin Edge 520

In der ZIP-Datei ist die Datei gmapsupp.img, in welcher die Kartendaten enthalten sind.

Das Garmin Edge 520 schliesst man nun am Computer an und öffnet das Laufwerk über den Explorer. Direkt im Ordner Garmin liegt die Datei gmapbmap.img in welcher die schon existierenden Karten abgelegt sind. Ich würde empfehlen davon ein Backup zu machen und die Datei auf dem Edge dann zu löschen. Jetzt kann die  neue Datei von OpenStreetMap auf das Garmin kopiert werden und wichtig: Wieder auf gmapbmap.img umbenannt werden.

Das wars schon, das Garmin kann vom Computer getrennt und gestartet werden. Sobald man in die Kartenansicht wechselt wird die von OpenStreetMap erstellte Karte verwendet.

Bontrager TLR Flash Charger Standpumpe für Tubeless Montage

Seit einiger Zeit bin ich im Besitz einer Bontrager TLR Flash Charger Pumpe und möchte hier einige Worte dazu verlieren. Ich bin seit längerer Zeit mit Stans Notubes Felgen unterwegs und fahre diese Tubeless und bin damit auch sehr zufrieden. Die Pannensicherheit ist durchaus höher als mit Schläuchen und das Gewicht etwas niedriger. Nur die Montage ist etwas aufwändiger und je nach Reifen ist ein Kompressor nötig um die Reifen sauber in die Felgen zu bringen. Für mich ist es zu mühsam jedes zur Tankstelle zu fahren, wenn ich einen Reifen wechseln will und einen Kompressor möchte ich auch nicht kaufen. Zum einen ist er laut und er braucht halt Strom, was bei Rennen oder wenn man sonst mal unterwegs ist nicht immer vorhanden ist. Darum habe ich mir die Bontrager TLR Flash Charger Pumpe angeschafft.

Bontrager TLR Flash Charger

Die Pumpe ist recht simpel aufgebaut und löst für ich das Tubeless-Problem. Man kann sie als normale Pumpe benutzen, wenn man aber den roten Hebel umlegt wird zuerst der grosse Kanister befüllt (bis 14 bar) und wenn man den Hebel wieder umlegt entweicht die ganze Luft auf ein mal in den Reifen wodurch dieser schön in die Felgenflanke springt. Ich habe damit bisher noch jeden Reifen auf die Felge gebracht, auch die dickere EDC-Karkassen von Onza und das auch ohne das Herausschrauben des Ventils.

Ich nehme die Pumpe auch jeweils an die Rennen mit und habe sie dort auch schon mehrfach gebraucht, die Reifen sind so schnell gewechselt und ich bin auch immer sicher, dass ich den Reifen auf die Felge bringe. Auch ohne dass ich zu einer Tankstelle muss oder einen Stromanschluss für einen mitgenommen Kompressor benötige. Zudem kann man die Pumpe ja auch ganz normal als Standpumpe benutzen. Der Adapter wird einfach auf das Ventil gesteckt (nicht geschraubt) und mit dem Hebel fixiert und ist mit Sclaverand- und Schraderventilen kompatibel.

Die Bontrager TLR Flash Charger Standpumpe hat aber natürlich nicht nur Vorteile. Die grosse Kammer hat zum Beispiel den Nachteil, dass immer recht viel Luft vom Reifen in die Pumpe entweicht bevor man mit dem Pumpen beginnt. In meinem Rennrad Reifen habe ich üblicherweise 8 Bar drin, wenn ich Pumpe anschliesse sind der dann auch gleich auf 4. Das Manometer an der Pumpe ist sicher eine Referenz, wie bei den meisten Standpumpen aber nicht so genau. Da lohnt sich allenfalls die Anschaffung eines digitalen oder analogen Druckmessers, die sind üblicherweise genauer. Zudem ist die Pumpe auch nicht gerade ein Schnäppchen, die Preis ist schon sehr hoch.

Transalpes BM 650B 2016

Seit dem Jahr 2014 bin ich inzwischen als Teamfahrer für Transalpes unterwegs und auf dem Transalpes BM 650B an den Rennen und auf den Trails unterwegs. Nach diesen zwei Jahren wurde es nun mal Zeit für ein neues Bike. Ich habe lange am 29er herumstudiert, da darauf viel Spass auf den Trails und auch an der TrailTropy Lenzerheide hatte, schlussendlich, habe ich mich aber doch wieder für das etwas wendigere 650B entschieden.
Das Bike ist aber schon nicht ganz dasselbe wie mein früheres. Das offensichtlichste ist wohl die Farbe, das Neon-Orange leuchtet richtig starkt. Auch an der Geometrie hat sich ein bisschen was geändert, das Bike ist etwas kürzer und der Lenkwinkel flacher geworden und auch einige schöne Details wurden angepasst.

komplett

Im grossteil sind die Komponenten ähnlich geblieben, Räder von Stans, Federung von Rockshox mit Pike und Monarch+, 1*11 Schaltung von Sram und der Rest von Kindshock, Kore und Acros.
Detailliertere Informationen und Teileliste gibts auf der Detailseite des Bikes.

Vielen Dank an dieser Stelle auf jeden Fall nochmals an Stefan von Transalpes, dass ich nochmals teil des Teams sein darf!

Transalpes Big Mountain 650B

Mein Bike für diese Saison, das Transalpes Big Mountain 650B. Ich bin das Bike letzte Saison schon gefahren und hatte viel Spass damit und nun freue ich mich schon auf die neue Saison damit. Im März war das Bike nach einem Jahr endlich mal im wohlverdienten Service und bekam neue Lager und Dichtungen sowie weitere kleine Updates.

Transalpes Big Mountain 650B
Transalpes Big Mountain 650B

Neu ist zum Beispiel der „South-Paw“ Hebel für die Kindshock, welcher das Absenken der Sattelstütze massiv vereinfacht. Zudem wurde das Standard-Kettenblatt der SRAM XX1 Kurbel durch ein Direct-Mount von Works-Components ausgetauscht, wie bisher aber eines mit 34 Zähnen.

Bis zum ersten Rennen wird es voraussichtlich aber noch einige weitere Änderungen geben, zum Beispiel bei den Reifen da sich die Schwalbe Reifen nicht als sonderlich haltbar präsentiert hatten.

Weitere Fotos und auch eine detaillierte Teileliste ist hier zu finden.