Trail Trophy Flims-Laax 2017

Und schon gehts wieder los an das nächste Rennen. Die Trail Trophy in Flims-Laax steht vor der Tür und findet wie üblich Freitag bis Sonntag statt. Der Wetterbericht sieht wieder ziemlich ähnlich aus, wie letztes Jahr schon. Also Sonne am Freitag und Samstag und Regen auf Sonntag, wobei ich natürlich hoffe, dass es am Sonntag (zumindest am Morgen) noch trocken bleibt.

Das Bike ist nach dem Missbrauch an der Mega wieder bereit für neu Schandtaten, allerdings mit einigen neuen Teilen. So zum einen das Kettenblatt, da bei alten einige Zähne gefehlt hatten und auch die Kette ist neu. Und natürlich das Schaltwerk welches gebrochen ist, neu verrichtet da ein Shimano XT die Arbeit, welches bisher gut funktioniert hat.

Bei den Reifen bleibt hinten der Agressor DD drauf, ein bisschen Bremsgripp kann nicht schaden wenn Blind gefahren wird, dafür kam vorne wieder der leichtere Minion DHF 2.3 drauf. Allenfalls kommt am Sonntag für den Regen noch was anderes drauf.

Videos von der Megavalanche 2017

Bei der Megavalanche in Alpe d’Huez war ich dieses Jahr mal wieder mit meiner GoPro unterwegs und habe einige Aufnahmen gemacht. Daraus habe ich nun einen Film der Qualifikation und einen des Rennens geschnitten. Viel Spass dabei.

Qualifikation

Rennen

Megavalanche 2017 – wenns mal nicht so läuft

Dieses Jahr gings für mich wie schon erwähnt zum vierten mal an die Megavalanche in der Alpe d’Huez. Wir waren dieses Jahr zu viert unterwegs und wegen dem Enduro d’Oz Rennen am Mittwoch fuhren wir auch schon am Montag runter. Geplant waren somit Training am Montag & Dienstag, dann das Enduro d’Oz am Mittwoch, am Donnerstag nochmals etwas Training, danach die Qualifikation am Freitag und das Rennen am Samstag oder Sonntag. Mein Ziel war eigentlich das Hauptrennen am Sonntag fahren zu können.

Am Montag kamen wir am Nachmittag in Alpe d’Huez an und nachdem wir unser Appartement in Beschlag genommen hatten schwangen wir uns noch kurz auf die Bikes. Die Zeit reichte noch für 2 Abfahrten auf der Quali-Strecke.

Am Dienstag gings dann zuerst mal hoch auf den Pic Blanc auf 3330 um die gesammte Renn-Strecke ab zu fahren. Aufgrund des schönen Wetters und den hohen Temperaturen war der Schnee oben schon extrem weich und von den Fahrern die vor uns oben waren gab es schon tiefe Spuren. Wobei wir zugegeben auch eher spät oben waren. Darum war der Teil durch den Schnee so richtig anstrengend. Wo es steil genug war konnten wir etwas fahren/rutschen, unten war dann aber schieben angesagt.
Dafür war der rest der Strecke genial zum fahren. Grösstenteils natürlich staubtrocken, oben richtig lose und rutschig unten dann super-staubig und wenn man nicht der erste der Gruppe war, hat man den Boden kaum gesehen vor lauter Staub.

Nach einer Verpflegungspause gings nochmals nach oben zum Start der Quali-Strecke, welche wir diesmal von ganz oben abgefahren sind. Da lag auch noch etwas Schnee drin, aber wirklich nicht mehr viel.

Am Mittwoch stand dann wie erwähnt das Enduro d’Oz Rennen auf dem Programm, einen detaillierten Rennbericht gibt es hier.

Am Donnerstag sind wir es dann eher ruhig angegangen um uns für die Qualifikation am Freitag zu schonen.

Qualifikation

Am Freitag gings dann zum ersten mal um die Wurst denn die Qualifikation stand auf dem Programm. Mir wurde die Startnummer 297 zugewiesen womit ich in der zweite Quali Heat mit Start um 10 Uhr war, dies leider aber nur auf dem Platz 97. Pro Heat sind immer maximal 150 Fahrer eingeteilt, in der ersten also 1-150, in der zweiten 201-350 usw.
Nachdem ich letztes Jahr richtig lange bei der Bahn warten musste um zum Start zu kommen, ging es dieses Jahr erstaunlich Problemlos und ich hatte oben noch etwas Zeit um mich für den Start vorzubereiten.

Kurz nach 10 Uhr gings dann los und leider war ich halt wieder recht hinten eingereiht und bin beim Start recht schlecht weggekommen. Der Start ist bei der Mega eigentlich der beste Ort um noch Plätze gut zu machen, weiter unten hat sich alles schon in die Länge gezogen oder man kann kaum überholen. So habe ich dann versucht soweit wie möglich nach vorne zu kommen, was eher mässig funktioniert hat. Leider haben viele Fahrer auf den Singletrail keinen Platz gemacht. Schlussendlich bin ich dann auf dem Platz 43 ins Ziel gekommen, was für mich etwas enttäuschend war, da dies nicht fürs Hauptrennen gereicht hat.

Rennen

Mein Platz 43 in der Quali hat schlussendlich für die Reihe M gereicht, leider etwas schlechter als letztes Jahr und die dritte Reihe im Megachallenger-Rennen. Das hatte allerdings den vorteil, dass ich nicht so nervös war wie letztes Jahr mit der ersten Reihe. Ich musste am Samstag dann aber doch sehr früh aufstehen und auf die Bahnen auf den Pic-Blanc. Zum Glück war das Wetter gut und es war auch schon recht warm, wodurch es oben recht angenehm war und wir alle nicht frieren mussten. Dafür war klar, dass der Schnee alles andere als gut sein wird.

Nach einiger Zeit warten, konnten wir dann mal einstehen, vor uns allerdings noch die Bikes und die Damen.
Um 09:40 gings dann los und mit dem Chaos. Wie erwartet bin ich nicht sonderlich gut weg gekommen und mit dem weichen Schnee war recht wenig fahrbar und wie erwartet war auch alles richtig Chaotisch. Oben konnte man etwas fahren und rutschen während man unten in der Ebene wieder viel schieben musste. Ich war dann richtig froh, als ich endlich wieder festen Grund unter den Reifen hatte. Nur musste ich bei der ersten Trettpassage welche kurz nach dem Schnee ist feststellen, dass mein Schaltwerk gebrochen ist. Anfangs dachte ich noch, dass sich die Kette irgendwo verklemmt hat, was aber nicht der Fall war. So blieb mir nichts anderes übrig als Schaltwerk und Kette ab zu montieren damit mir nichts in die Speichen kommt und dann halt ohne Kette weiter zu fahren. Und bei der ganzen Übung war schon so viel Zeit drauf gegangen, dass das ganze Feld schon durch war.

So habe ich versucht das beste daraus zu machen und das Rennen trotzdem zu geniessen, der Druck war nun ja weg. Bergab hatte ich viel Spass auf der Strecke und überall wo es ebene war oder berghoch ging war halt schieben angesagt. Bei den Downhills konnte ich immerhin noch einige Fahrer überholen, aber die meisten überholten mich berghoch halt wieder.

Schlussendlich benötigte ich dieses Jahr 1:30 für das ganze Rennen, als gut eine halbe Stunde länger als letztes Jahr und irgendwie hat es halt doch wieder Spass gemacht. Klar, es war nicht das Resultat auf das ich gehofft habe, aber es kann nicht immer so laufen wir man will. Und ein gebrochenes Schaltwerk ist immer noch besser als ein gebrochener Knochen.

Enduro d’Oz 2017 – Und sie irrten planlos umher

Dieses Jahr fand am Mittwoch vor der Megavalanche zum ersten mal ein Enduro-Rennen namens „Enduro d’Oz“ statt. Angesagt waren drei Stages und ein Barbecue zu einem Preis von gerade mal 20 €, wofür wir uns natürlich anmeldeten. Ich ging da ohne grosse Erwartungen ans Rennen, weder an das Rennen selber, noch ans BBQ und auch nicht an meine Leistung, denn zwei Tage vor der Quali wollte ich nicht Vollgas geben und auch nichts riskieren.
Am Dienstagabend konnten wir unsere Startnummern abholen und da hingen dann auch die ersten Informationen aus. Drei Stages, jeweils nach Oz oder etwas weiter runter, also eher lang.

Mein Start war um 10:11, meine Kollegen mussten etwas früher los und so nahmen wir die Mega-Strecke bis runter nach Oz zum einfahren. Kurz nach 10 Uhr gings für mich dann los, zuerst mal mit der „Telecabine Poutran“ ganz nach oben und dann noch etwas hochtreten bis zum Start. Die Startreihenfolge wurde strikt eingehalten und eigentlich mussten gleich zwei Fahrer gleichzeitig starten, der Kollegen mit der Nummer 166 der mit mir hätte los müssen ist aber nicht aufgetaucht.

Stage 1

So gings dann los auf den Trail und schon kurz später war ich ratlos wo es jetzt genau hingeht, da an der Verzeigung nichts angeschrieben war. Ich dachte da mal im Zweifelsfall gerade aus, der Fahrer hinter mir folgte und auch einige Zuschauer meinten, dass das die richtige Strecke ist. Wie sich kurz darauf herausstellte war das aber nicht so und wir standen irgendwo im Gemüse. Nach etwas schieben, fluchen und wundern fand ich dann auf die Strecke zurück, wollte aber gar nicht wissen wieviel Zeit ich verloren hatte. Der Rest der Stage war dann aber recht cool und vor allem sehr lang, wir vernichteten da 950 Höhenmeter auf eher rauen Trails. Wenn man die Strecke etwas gekannt hätte, hätte man aber an sehr vielen Orten schneiden können.

Unten angekommen, mussten wir hoch nach Oz treten. Nicht wahnsinnig lange, aber alles auf Asphalt und an der Sonne, dafür gings von Oz wieder mit der Bahn weiter, diesmal allerdings nur bis zur Mittelstation.

Stage 2

Gleich unter der Bahn war der Start der zweiten Stage welche uns die schwarze Strecke bis runter nach Oz führte (mit einigen Umwegen gegen Ende). Die war recht spannend und Anspruchsvoll zu fahren, hat aber richtig Spass gemacht. Auch wenn es sicher bessere Linien als meine gegeben hat.

Stage 3

Unten angekommen gings nochmals auf die Bahn und wieder zum Start der ersten Stage, welcher auch der Start der dritten war. Dort waren inzwischen aber auch deutlich weniger Fahrer am Start.

Der Anfang der Stage war dann wieder derselben wie bei die der ersten, diesmal allerdings etwas besser markiert und ich habe grösstenteils den richtigen Weg gefunden. Je länger die Stage war, desto komischer und schwieriger wurde sie aber. Während wir anfangs noch auf befestigten Wegen unterwegs waren, wechselte es später auf neu rausgehackte Wiesen- und Waldwege. Zwei mal mussten wir unsere Bikes über eine Bach tragen und auch sonst war noch etwas schieben angesagt. Zudem versteckten sich häufig Löcher und Steine in der Wiese und auch die Linie war oft schwierig zu erkennen, bzw manchmal auch der ganze Weg.

Schlussendlich war ich froh, ohne Sturz im Ziel zu sein, denn Stage 3 war wohl eine der schwierigsten Stages die ich je an einem Rennen gefahren bin.

Immerhin gabs dann noch etwas zu Essen, was völlig Ok war alles in allem waren die 20€ wohl passen für so ein Rennen. Schlussendlich wurde die erste Stage komplett von der Wertung gestrichen, da sich so viele verfahren haben und das reichte mir am Schluss für den Platz 41 von 99 gewerteten Fahrern, was ganz Ok war.

Alarma: ab zur Mega 2017

Nun ist es wieder soweit und morgen geht es für mich zum vierten mal los zur Alpe d’Huez an die Megavalanche, was für mich sicherlich einer der Saisonhöhepunkte ist. Die Mega ist das grösste Massenstartrennen dem dem berühmten Start auf dem Pic Blanc auf 3330 Metern über Meer.

Mein Bike ist soweit bereit, viel geändert habe ich nicht. Nur vorne ist neu ein Maxxis Minion 2.5 Double Down drauf, in der Hoffnung dass ich mir damit keinen Platten einfahre. Massenstart-Rennen sind ja immer etwas heikel, da man oben nicht immer die Linie fahren kann die man will und man unten müde ist und nicht immer die Linie trifft die man will.

 

Wir sind zu viert für eine Woche unten und werde auch das neue Enduro-Rennen „Enduro d’Oz“ fahren, welches am Mittwoch stattfindet, mit drei Stages und BBQ.

Das Wetter sieht noch etwas durchzogen aus  mit Regen am nächste Wochenende, aber das ist noch weit weg und kann sich noch ändern.

CET Muhlbach sur Bruche – steil ist geil

Der dritte Lauf der CET fand letztens im kleinen Dorf Muhlbach sur Bruche im nördlichen Elsass statt. Wie üblich fand das Rennen am Sonntag satt, war aber etwas weit weg um am morgen hin zu fahren. Da das Wetter schön war gings schon am Samstag Vormittag los, allerdings zuerst in den Bikepark Lac Blanc, welcher wirklich sehr empfehlenswert ist.
Am Abend machten wir die Bikes auf dem Hotelparkplatz in Molsheim noch ganz fertig für den den nächsten Tag.

CET EVB

Der Sonntag begrüsste uns dann noch etwas bewölkt, dafür nicht so heiss und Regen war auch keiner angesagt. Nach einer kurzen Fahrt nach Muhlbach sur Bruche konnten wir die Startnummern abholen, uns und die Bikes noch fertig machen und da keine Leute beim Start waren gings auch gleich um 9 Uhr schon los auf die Strecke.
Der Anstieg zur ersten Stag war recht angenehm, auch wenn es im Fullface-Helm schon etwas warm wurde, dafür hatten wir oben genug Zeit um etwas abzukühlen.

Die erste Stage war mit 700 Metern recht kurz und da ist es mir nicht sonderlich gut gelaufen und bin gar nicht in den Flow gekommen.

CET Muhlbach sur Bruche

Nun gings aber weiter zur Stage 2 und das war auch gleich der längste Transfer, da aber vorbei an einem Verpflegungsposten wo auch Stage 2 vorbei führte.
Stage 2 war nun aber einiges länger als die erste und schön Abwechslungsreich. Einige recht steile Stücke drin, aber auch Highspeed und Tretpassagen. Da ist es mir auch besser gelaufen und hatte viel Spass.

Unten angekommen hiess es natürlich weiter zur nächsten Stage und auch hier kamen wir wieder am Verpflegungsposten vorbei.
Stage 3 war mit einer Länge von einem Kilometer wieder recht kurz dafür von oben bis (fast) ganz unten richtig Steil. Alles schön im losen Waldboden, zwar mit wenigen Wurzeln aber halt einem ordentlichen Gefälle. Da war es wichtig nicht zu schnell in die steilen Abschnitte zu fahren, denn Bremsen war darin nicht mehr möglich. Unten wurde es etwas flacher und schon war man im Ziel. Obwohl die Stage recht kurz war, war sie doch ordentlich anstrengend.
Im Ziel der Stag stand aber schon der nächste Verpflegungsposten für uns bereit, ich hatte das Gefühl mehr am essen als am Fahren zu sein.

Es folgte nun nochmals ein längerer Anstieg zur Stage 4. Inzwischen waren die Wolken weg und die Sonne schien, wodurch wir ordentlich ins Schwitzen kamen.

Stage 4 begann dann recht technisch. Wobei es nicht wirklich schwierig war die Stage zu fahren, es war schwierig die Stage schnell zu fahren und dabei auch das Schaltwerk mit runter zu nehmen, da hatte es recht viele Steine um die man herumzirkeln oder drüberspringen musste (und hoffen, dass dahinter nicht nochmals einer ist). Nach einer kurzen Tretpassage war es es auf der Stage nochmals steiler, bevor wir im Ziel ausgespuckt wurden. Nach einem kurzen Transfer waren wir wieder beim Verpflegungsposten, nun allerdings zum letzten mal.

Vom Verpflegungsposten gings nun nochmals kurz nach oben zur Stage 5. In der Beschreibung von Jerome hiess es da etwas von einem „rock slab“ und einer „sketchy bridge“. Der Stein war ein kleiner Drop, über den ich besser etwas mehr Speed gehabt hätte, aber es war fahrbar und die Brücke war gar nicht mal so sketchy. Allerdings habe ich leider eine Linkskurve nicht so sauber erwischt und habe einen kleinen Ausflug ins Gebüsch gemacht. Abgesehen von etwas verlorener Zeit, einem geprelltem Schienbein und Schulter ist aber nichts passiert.

Nun gings nochmals kurz hoch zur letzten Stage, bei welcher man zu zweit Starten konnte. Bei mir war da allerdings so langsam die Luft raus, vor allem auch was treten anbelangte, hatte aber trotzdem nochmals Spass auf der Stage.

Als Belohnung für die Strapazen gabs im Ziel aber einen ordentlichen Flammkuchen und natürlich etwas zu trinken.

Alles in allem war das wieder (wie erwartet) ein super Rennen unf für mich sogar das beste Rennen der CET. Geniale und teils anspruchsvolle Stages, schönes Wetter, gute Kollegen und immer was zu Essen. Das tröstet dann auch über den etwas enttäuschenden Platz 155 hinweg.

CET Muhlbach sur Bruche

Und schon gehts wieder los ans nächste Enduro-Rennen. Die CET in Muhlbach sur Bruche steht am Sonntag auf dem Programm und verspricht grossen Trail-Spass. Das Wetter sieht im Gegensatz zum letzten Rennen in Mollau ganz gut aus und ich glaube, ich kann den Schirm zuhause lassen und dafür etwas mehr zum trinken einpacken.
Insgesamt stehen 6 Stages, 33 Km und 1550 Höhenmeter auf dem Programm, was dann auch reichen wird.

Wir werden schon am Samstag losfahren und im Bike-Park Lac Blanc einen Zwischenstopp machen. Von dem habe ich schon viel gutes gehört und bin nun selber gespannt darauf.
Am Bike hat sich nicht viel geändert, da ich mit allem so zufrieden bin. Die Reifen sind bei trockenen Bedingungen wirklich gut, da muss ich nichts ändern. Nur die Kettenführung ist temporär grün, da die alte kaputt gegangen ist und ich nur einen grünen Ersatz hatte. Sonst ist alles bereit und ich freue mich auf ein schönes Bike-Wochenende.

Trail Trophy Latsch 2017 – Video

An der Trail Trophy in Latsch hatte ich mal wieder eine GoPro bei einigen Stages dabei und habe mit gefilmt. Konkret war das eine kleine GoPro Session unterhalb vom Visier montiert, welche mit der integrierten Bildstabilisation wirklich gute Aufnahmen liefert. Daraus habe ich daraus einen kleinen Film zusammen geschnitten. Die Aufnahmen kommen alle vom Samstag von den Stages 6, 8 und 9.

Trail Trophy Latsch 2017

Letztes Wochenende war es wieder soweit und in Latsch fand erneut die Trail Trophy statt, für welche ich mich vor kurzem noch anmelden konnte.
Der Wetterbericht sah recht gut aus, allerdings mit gewittern gegen Abend und dann vor allem auch Regen gegen Sonntag. Wegen dem angesagten Nass und den sowieso immer sehr trockenen und staubigen Trails habe ich auf den Rock Razor hinten verzichtet und einen Maxxis Agressor aufgezogen.

Transalpes BM 650

Am Freitagmorgen gings dann los nach Latsch und nach gut vier Stunden fahrt kamen wir auch kurz vor 13 Uhr dort an, mit genug Zeit um die Bikes und auch uns selber fertig zu machen. Nach der üblichen Begrüssung wurden die ersten Fahrer um 14 Uhr bei bewölktem Himmel auf die Strecke geschickt, wir starteten dann aber erst gegen 15:30.

Freitag – Trail Session

Für den Freitag war die Trail Session angesagt, das sind jeweils einige weniger technische dafür tretlastige Stages. Wie schon letztes Jahr gings mit eigener Muskelkraft hoch was nicht schlecht war um die Muskeln auf Betriebstemperatur zu bringen, auch wenn es sonst schon recht warm war. Los gings dann mit dem Trail namens „Trailzauber“ den ich schon mehrmals gefahren bin. An sich ein spassiger Trail aber mit einem fiesen Anstieg drin, bei dem ich jedes mal leide.

Trail Trophy Latsch 2017

Trail Trophy Latsch 2017

Drauf folgte ein weiterer Anstieg an der Burg vorbei weiter nach oben, mit einem recht steilen Schlussstück. Auch dieser Trail war nicht neu und sind wir letztes Jahr schon gefahren. Anfangs schön bergab und in der Mitte wieder mit einer Tretpassage.

Nach einem weiteren kurzen Anstieg folgte ein weiterer bekannter Trail, der Bierkeller-Trail. Auch wieder richtig spassig, wobei ich die scharfe Linkskurve wie schon letztes mal versaut habe.

Trail Trophy Latsch 2017

Nach einer kurzen Pause im Bierkeller gings zurück ins Event-Gelände wo es dann auch schon bald Pasta zum Abendessen gab.

Mittlerweile zeigte sich das Wetter eher von der wechselhaften Seite wodurch zuerst nicht klar war, ob die Night-Session am Abend gefahren wird oder nicht, schlussendlich sah es dann aber gut genug dafür aus.

Freitag – Night Session

Nachdem es dunkel genug war gings für die ersten Fahrer auf die Strecke, wir starteten dann erst kurz nach 22 Uhr. Wie erwartet und auch letztes Jahr schon Stand der Montani-Trail auf dem Programm. Kein High-Speed Trail, sondern viele kurven. Dieses Jahr wurde das Ganze durch die super-trockenen Bedingungen nochmals erschwert, denn der Boden wo richtig rutschig und zudem hing von den Vorfahrern auch viel Staub in der Luft welcher durch die Lampe schön erleuchtet wurde.
Leider bin ich da nicht so gut wie erhofft durchgekommen, was wohl hauptsächlich an meiner Technik in den engen Kurven liegt.

Samstag – All Mountain Session

Der Samstag begrüsste uns dann mit bestem Wetter und keiner Wolke am Himmel, was für den längsten Tag der TT auch sehr angenehm ist. Nach einem ordentlichen Frühstück gings dann los ins Event-Gelände, wo wir um 10 Uhr auf die Strecke geschickt wurden.

Auf dem Programm stand heute die Enduro Session mit Total 5 Stages. 3 am morgen, welche alle mit Muskelkraft erreicht werden mussten und am Nachmittag noch zwei Stages am Sonnenberg, dann aber mit Shuttle.

Die erste Stage war dann dieselbe wie gestern in der Night-Stage, also der Montani Trail. Bevor es aber auf den Trail ging, musste wir recht lange warten, was aber nicht schlecht war um etwas fertig zu schwitzen.

Danach folgte die längste Transfer-Strecke, zuerst recht angenehm durch die Apfel-Plantagen bis nach Göflan und dann fast 350 Hm auf der Asphaltstrasse und dann der Sonne nach oben. Im Fullface-Helm natürlich eher warm. Oben angekommen gabs natürlich eine kurze Verschnaufpause bevor wir uns auf den nächsten Trail machten. Diesen kannte ich schon vom letzten Jahr und habe mich auch wieder darauf gefreut, da er wirklich richtig Spass macht. Teils flowig mit kleinen Sprüngen aber auch etwas technischere Teile drin.

Trail Trophy Latsch 2017

Trail Trophy Latsch 2017

Nun folgte aber nochmals ein Anstieg zur letzten Stage und das auf einer teils recht steilen Schotterpiste. Und die letzte Stage war dann auch wieder gleich wie letztes Jahr, was mir gar nicht entgegen kam. Im unteren Teil reiht sich eine Spitzkehre an die andere und da bin ich wirklich nicht sauber durchgekommen.

Nach einer kurzen Rückfahrt ins Eventgelände gabs etwas zu essen und wir mussten noch kurz auf die Shuttles warten, bevor es dann recht bequem auf den Sonnenberg ging.

Dort folgten dann zwei Stages welche so auch schon recht bekannt waren, nur der Einstieg in die erste Stage war etwas anders. Anfangs recht flowig mit Anliegern und kleinen Sprüngen, später dann aber mit vielen Steinen und auch steileren Stücken, das machte richtig Spass.

Trail Trophy Latsch 2017

Die letzte Stage führte uns dann wieder über die Annaberger Böden und forderte die Beine mal wieder ordentlich. Keine richtig steilen Sachen, aber viel flow und Passagen zum treten.

Schlussendlich hiess es dann noch locker zurückrollen und ab 18 Uhr das super BBQ-Abendessen geniessen.

Sonntag – Enduro Session

Für den Sonntag war eigentlich die Enduro Session von der Tarscher Alm runter mit drei Stages geplant. Allerdings begrüsste uns das Wetter heute nicht gerade mit Sonne, sondern mit Wolken aber es war noch trocken. Wir machten uns dann trotzdem mal auf ins Eventgelände wo es hiess, dass vorerst alles gefahren wird. Durch die Änderung der Startreihenfolge (die langsamsten zuerst) gings für uns erst kurz nach 10 los und genau in dem Moment begann es ordentlich zu regnen. Wir hatten zum Glück aber noch Zeit um die Regenjacken und Hosen anzuziehen. Mit dem Shuttle wurden wir bis zur Talstation der Sesselbahn gefahren und auf dem Weg nach oben und auch beim Anstehen regnete es dann immer noch. Erst kurz bevor wir auf den Sessel konnten hörte es auf.

Bei der ersten Stage angekommen hiess es dann, dass die ersten beiden Stages angesagt sind und dass wir der Strasse nach bis zur 3. Stage fahren müssen.
Das haben wir dann auch gemacht und mussten dann aber noch eine Stunde warten, bis wir beim Start der Stage warnen. Diese machte dann zwar nochmals richtig Spass und forderte die Beine wieder, war aber halt auch wieder sehr schnell vorbei.

Schlussendlich war es sehr schade, dass wir die beiden oberen Stages (wie letztes Jahr schon) nicht fahren konnten. Die offizielle Begründung war „zu gefährlich“, was ich an einem Enduro-Rennen eher komisch finde.

Alles in allem hat die TrailTrophy aber wieder richtig Spass gemacht, auch wenn das Wetter nicht so ganz mitgespielt hat. Mit meinem Endergebnis, dem 53sten Platz in der Ride-Class bin ich allerdings nicht so ganz Happy, vor allem nachdem ich nach dem ersten Tag noch viel weiter vorne war.

doch noch zur Trail Trophy Latsch

Eigentlich hatte ich die Anmeldung für die Trail Trophy in Latsch verschwitzt, bin dann recht weit hinten auf der Warteliste gelandet und habe mir keine grosse Hoffnung gemacht noch einen Startplatz zu kriegen. Nun konnte ich aber (etwas kurzfristig) doch noch einen ergattern, was mich sehr freut zumal die Trail Trophy in Latsch immer eines meiner Lieblings-Rennen war.

Nachdem das Wetter letztes Jahr Latsch-untypisch recht nass war, sieht es dieses Jahr etwas besser aus, auch wenn es doch etwas Regen geben könnte. Darum habe ich mal auf einen Rock Razor am Hinterrad verzichtet und auch etwas gröbere Reifen eingepackt.

Am Freitag um 14 Uhr gehts los und ich freue mich schon auf die super Latscher Trails.